Zaster-Laster sorgt für Geldregen auf der Autobahn

Atlanta - Geldregen in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia! Dort verlor ein gepanzerter Geldtransporter 175.000 Dollar (rund 156.000 Euro). Tausende Scheine flatterten über die Autobahn.

Etliche Autofahrer stoppten, um die Scheine einzusammeln.
Etliche Autofahrer stoppten, um die Scheine einzusammeln.  © Screenshot Twitter/Kites & Flights

Autofahrer, die dem Kleinlaster in der vergangenen Woche folgten, hatten Glück! Denn plötzlich öffnete sich während der Fahrt die gepanzerte Tür und eine riesige Menge Bargeld flog raus!

Mehrere Vorbeifahrende holten sofort ihre Handys raus.

Aber nicht, um die Polizei zu alarmieren, sondern um den Geldregen auf der vielbefahrenen Autobahn zu filmen, berichtet CNN. Andere wiederum stoppten, sprangen aus ihren Autos und versuchten, die im Wind wehenden Geldscheine einzufangen.

Die betroffene Firma schätzte das unbeabsichtigte Geldgeschenk auf 175.000 US-Dollar, teilte das zuständige Dunwoody Police Department mit.

Nach ersten Ermittlungen sei die Seitentür während der Fahrt aufgegangen und das Geld raus geflogen.

Insassen aus 15 Fahrzeugen sollen einen großen Teil der Scheine eingesammelt und mitgenommen haben. Der Uber-Fahrer Randrell Lewis sagte über die Szene, es habe sich angefühlt wie in einem Film.

Zuerst habe er gedacht, Blätter würden herumfliegen. "Es dauerte eine Minute, bis mir klar wurde, dass es keine Blätter waren. Überall auf der Straße war Geld. Es fühlte sich wie ein Film oder etwas aus einem Videospiel an. Etwas, das man im wirklichen Leben nicht zu sehen bekommt."

Randrell Lewis (Mi.) brachte das aufgesammelte Geld an zur Polizei und überreichte es Sergeant Robert Parsons (li.) und Chief Billy Grogan (re.).
Randrell Lewis (Mi.) brachte das aufgesammelte Geld an zur Polizei und überreichte es Sergeant Robert Parsons (li.) und Chief Billy Grogan (re.).  © Screenshot Twitter/City of Dunwoody, GA ‏

Lewis habe über 2000 Dollar eingesammelt, erzählte er CNN.

"Ich habe gewartet, um zu sehen, ob ein Bericht veröffentlicht wird. Als ich in den Nachricht von dem Vorfall gehört habe, bin ich zur Polizei gegangen, um die Menge abzugeben, die ich gesammelt habe."

Und weiter: "Ich wollte das Richtige tun und sicher sein, dass ich nichts Illegales mache", sagte er.

Und er hat alles richtig gemacht! Denn in den USA ist es verboten, verloren gegangenes Geld zu behalten.

Die vielen Videos und Fotos, die die Leute von dem Ereignis in den sozialen Netzwerken gepostet haben, wertet die Polizei derzeit noch aus, um "die Fahrer mit den klebrigen Fingern zu finden".

"Wir sehen uns viele Videos von dem Tag an. Aber wir möchten wirklich, dass die Leute zu uns kommen, das Geld abgeben und einfach in Ruhe weiterleben, ohne sich Sorgen zu machen, wann die Polizei kommt und sie findet", sagte Sergeant Robert Parsons, Sprecher vom Dunwoody Police Department.

Sechs weitere Personen hätten inzwischen 4400 Dollar in zurückgegeben, sie werden nicht strafrechtlich verfolgt. Wer sich nicht freiweillig stellt, müsse jedoch mit einer Anzeige wegen Diebstahl rechnen.

Insgesamt "regnete" es 175.000 Dollar.
Insgesamt "regnete" es 175.000 Dollar.  © Screenshot Twitter/City of Dunwoody, GA ‏

Titelfoto: Screenshot Twitter/City of Dunwoody, GA/Kites & Fl

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