Atomgegner starten Strafanzeigen-Flut gegen belgische Störfall-AKWs

Aachen - Atomkraftgegner wollen bei der belgischen Polizei reihenweise Anzeige gegen den belgischen Staat und den Betreiber der umstrittenen Kernkraftwerke Doel und Tihange erstatten.

Das Atomkraftwerk Tihange bei Huy in Belgien.
Das Atomkraftwerk Tihange bei Huy in Belgien.  © DPA

Die Anti-Atom-Initiativen im deutsch-niederländisch-belgischen Bündnis "Stop Tihange" wollen die Aktion am kommenden Samstag starten.

Die Strafanzeigen wegen Bedrohung der Sicherheit sollen in den belgischen Polizeibehörden Namur, Tongeren und Eupen erstattet werden. In dieser Zeit wollen Mitglieder der Initiativen vor den Polizeistationen über den Zustand der AKWs informieren.

Die Menschen im Dreiländereck Belgien, Deutschland und Niederlande fühlten sich in ihrer Sicherheit bedroht, hieß es am Dienstag in einer Mitteilung von "Stop Tihange" Deutschland.

Durch die Risse in den Reaktordruckbehältern von Tihange 2 und Doel 3 steige die Gefahr des Berstens (TAG24 berichtete)

Außerdem seien die Menschen verängstigt durch immer wiederkehrende Störfälle und Notabschaltungen.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0