Streit eskaliert: 29-Jähriger zerschneidet Kontrahenten Hand und Gesicht

Bielefeld - Zu einer brutalen Messerstecherei ist es am Sonntagmittag in der Nähe der Aral-Tankstelle an der Potsdamer Straße gekommen. Dabei erlitt ein 29-jähriger Mann tiefe Schnittwunden an der Hand und im Gesicht.

In der Nähe der Aral-Tankstelle an der Potsdamer Straße griff der 29-Jährige seinen Kontrahenten an.
In der Nähe der Aral-Tankstelle an der Potsdamer Straße griff der 29-Jährige seinen Kontrahenten an.

Mehrere Augenzeugen gaben gegenüber der Polizei an, dass sie gesehen hätten, wie gegen 12.15 Uhr zwei Männer aus einem 3er BMW gestiegen waren und sich gegenseitig schubsten. Einer der Männer blutete dabei stark.

Am Montag teilte Polizeisprecher Michael Kötter mit, dass es zuvor schon einen Streit der beiden in dem BMW gegeben haben musste. Dort eskalierte allem Anschein nach die Situation bereits und ein 29-Jähriger aus Hüllhorst schnitt seinem Kontrahenten mit dem Messer durch die Hand und durch das Gesicht.

Lebensgefährlich wurde das Opfer jedoch nicht verletzt, er musste allerdings in ein Krankenhaus gefahren werden, wo seine Hand notoperiert wurde.

Kötter teilte weiter mit, dass der polizeibekannte Hüllhorster die Tat gestanden haben. Wieso es zu dem Angriff kam, sagte er hingegen nicht.

In der Wohnung des Tatverdächtigen entdeckte die Polizei auch Kokain, weswegen nicht nur wegen "gefährlicher Körperverletzung" ermittelt wird.


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