Auch Neu-Trainer Köhler findet das Sieger-Gen nicht

Lange Gesichter auch in Stuttgart: Für den CFC hat es wieder nicht zum Sieg gereicht.
Lange Gesichter auch in Stuttgart: Für den CFC hat es wieder nicht zum Sieg gereicht.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - Auch der neue CFC-Trainer Sven Köhler hat das himmelblaue Sieger-Gen (noch) nicht gefunden. Zum neunten Mal in Folge blieben die Chemnitzer am Sonntag ohne Dreier.

Ist der Effekt des Trainerwechsels damit bereits verpufft? Köhler lässt der laufintensiven Defensivarbeit eine höhere Bedeutung zukommen als Vorgänger Karsten Heine. Das war in Stuttgart deutlich zu sehen. Nur drei Chancen ließen die Gäste zu. Zu Null spielten die Himmelblauen aber auch dieses Mal nicht.

Dass der Stuttgarter Führung ein Foul des Torschützen Cacau an Innenverteidiger Nils Röseler vorausging, passt in den bisherigen Saisonverlauf.

„Ich bin vor ihm am Ball. Cacau tritt mir auf den Fuß, ich komme zu Fall. Da nimmt uns der Schiri ganz klar den Vorteil“, ärgerte sich Röseler.

Sven Köhler gibt Stefano Cincotta Anweisungen fürs Spiel.
Sven Köhler gibt Stefano Cincotta Anweisungen fürs Spiel.

Ärger herrschte auch über den verschossenen Foulstrafstoß von Daniel Frahn. „Wenn der erste Elfer reingeht, gewinnen wir“, legte sich Co-Trainer Ulf Mehlhorn fest.

„Daniel ist ein sicherer Elfmeterschütze. Deshalb habe ich ihm den Ball beim ersten Strafstoß gegeben. Leider ist er nicht reingegangen. Aber so ist Fußball“, meinte Anton Fink.

Der Kapitän machte es beim zweiten Foulelfmeter besser, verwandelte sicher. Mit seinem elften Saisontor rettete Fink dem CFC beim Schlusslicht zumindest einen Punkt.

„Erst der verschossene Elfmeter, dann das 0:1 - diese Rückschläge waren nicht einfach zu verarbeiten. Da hat man schon gemerkt, dass der eine oder andere anfängt zu zweifeln“, meinte Köhler.

„Aber wir haben an uns geglaubt, haben es weiter versucht und uns mit der Brechstange einen verdienten Punkt erkämpft. Deshalb ist das 1:1 für die Jungs auch ein kleines Erfolgserlebnis.“

Fotos: Picture Point/Roger Petzsche


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