Diebe schrotten in wenigen Stunden gleich zwei gestohlene Sportwagen

Cottbus - Bundespolizisten aus Forst wollten in der Nacht zum Donnerstag auf der BAB 15 zwei gestohlene Audi-Fahrzeuge stoppen. Eigentlich Routine. Doch einfach sollte die Aktion diesmal nicht werden – auch Polizeihunde und Hubschrauber würden noch zum Einsatz kommen.

Der Audi S5 nach seinem Ausflug in die Leitplanke.
Der Audi S5 nach seinem Ausflug in die Leitplanke.  © Bundespolizei

Gegen sechs Uhr wollte die Bundespolizei einen gestohlenen Audi S5 Coupe kontrollieren. Der Wagen, Neuwert mindestens 60.000 Euro, war als gestohlen gemeldet!

Zunächst folgte der Fahrer des Sportwagens den Aufforderungen der Beamten und stoppte sein Fahrzeug in der Autobahnabfahrt.

Doch als eine Beamtin herantrat und die Fahrertür vom Audi öffnen wollte, gab der Fahrer plötzlich Gas.

Die Bundespolizistin stürzte und verletzte sich leicht am Bein.

Der flüchtende Fahrer des S5 rammte noch ein unbeteiligtes Fahrzeug und einen Polizeiwagen, bevor er in die Leitplanke der Abfahrt krachte und zu Fuß durch den Wald in Richtung Stadt davon rannte.

Sofort wurde eine Fahndung eingeleitet, Diensthunde und ein Hubschrauber der Bundespolizei eingesetzt. Doch bisher ohne Erfolg, der Fahrer konnte unerkannt entkommen.

Nur wenige Stunden vorher floh ein weiterer gestohlener Audi vor einer Polizeikontrolle, flüchtete in Richtung polnische Grenze. An der Anschlussstelle Roggosen legten Bundespolizisten einen Nagelgurt aus, der schließlich die Reifen des Audis zerstörte und den Wagen zum Anhalten zwang.

Doch auch der Fahrer dieses Audis, einem A5 Sportback, rannte zu Fuß in den Wald hinein und auch bei ihm half der Einsatz von Hunden und Hubschrauber nichts: er blieb weiterhin verschwunden.

Der Audi A5, nachdem ihn der Nagelgurt stoppen konnte!
Der Audi A5, nachdem ihn der Nagelgurt stoppen konnte!  © Bundespolizei

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