Neues Logo? Boss Leonhardt zieht Antrag zurück!

FCE-Präsident Helge Leonhardt zog seinen Antrag für ein neues Vereinslogo zurück.
FCE-Präsident Helge Leonhardt zog seinen Antrag für ein neues Vereinslogo zurück.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Das Logo bleibt wie es ist: Der FC Erzgebirge wird in naher Zukunft kein neues Emblem bekommen.

Dabei kam es zur Mitgliederversammlung am Abend im Auer Kulturhaus vor mehr als 600 Mitgliedern gar nicht erst zur Abstimmung.

Präsident Helge Leonhardt zog den Antrag zur Satzungsänderung unter tosendem Beifall der Fans zurück. "Ich habe die Sorgfaltpflicht für den Verein. Es gibt weitere Gespräche. Jetzt ist die Zeit noch nicht gekommen für ein neues Logo", so Leonhardt.

Ganz vom Tisch ist das Thema also noch nicht. Leonhardt will dazu mit verschiedenen Rechteinhabern Gespräche führen. Gut vorstellbar ist daher, dass das "W" von Wismut wieder im Logo erscheint - das wird von der Mehrzahl der Fans so gewünscht.

Sie wollen das Emblem, dass es von 1963 bis 1990 schon gab. Dieses "W" ist aber derzeit markenrechtlich geschützt. Leonhardt: "Wir werden zum gegebenen Zeitpunkt eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen."

Personalien: Der bisherige Aufsichtsratschef Frank Vogel wird nicht mehr für die Wiederwahl kandidieren. Er begründet das mit der Befangenheitsdiskussion um seine Person als Landrat im Zuge des Stadionbaus.

Vogels Nachfolger wird Ex-Präsident Bernd Keller.

UPDATE, 21:16 Uhr:
Helge Leonhardt wurde vom Aufsichtsrat zum alten und neuen Präsidenten ernannt. Bernd Keller dazu: "Ich bin froh, dass wir solche Leute im Verein haben."

Die FCE-Profis nahmen auch an der Versammlung teil.
Die FCE-Profis nahmen auch an der Versammlung teil.
Die FCE-Fans favorisieren den linken Logo-Entwurf. Vorerst hat das Emblem in der Mitte weiter Gültigkeit. Der Logo-Vorschlag rechts von Leonhardt kam nicht zur Abstimmung.
Die FCE-Fans favorisieren den linken Logo-Entwurf. Vorerst hat das Emblem in der Mitte weiter Gültigkeit. Der Logo-Vorschlag rechts von Leonhardt kam nicht zur Abstimmung.

Fotos: Thomas Nahrendorf


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