"Der richtige Schritt": Deshalb lebt Familie Korb jetzt wieder in Sachsen

Aue - Ulrike Korb hört sich glücklich an, ja beschwingt. Die 35-Jährige gehört zu den Menschen, die bei einem "Rückkehrertag" Sachsen wiederentdeckt haben.

Hier lässt es sich leben: Bad Schlema bietet Bürgern und Neubürgern beste Bedingungen.
Hier lässt es sich leben: Bad Schlema bietet Bürgern und Neubürgern beste Bedingungen.  © Kristin Schmidt

Vor genau einem Jahr schaute sie zwischen Weihnachten und Neujahr bei der gleichnamigen Börse von Wirtschaftsförderung Erzgebirge, IHK und örtlicher Arbeitsagentur vorbei. An ihrer Seite der Ehemann und der große Sohn, im Bauch das nächste Familienmitglied.

Ein halbes Jahr später zog Familie Korb nach Bad Schlema, der Heimatstadt ihres Mannes (40). Inzwischen ist das Baby da, der große Sohn (16) lernt im Ort, ihr Mann arbeitet für die Post.

"Der Umzug war der richtige Schritt", findet die Brandenburgerin noch immer. Der vorherige Wohnort, Stuttgart, ist längst Vergangenheit.

Auch der diesjährige Aktionstag Erzgebirge hofft auf solche Erfolgsgeschichten: Treffpunkte sind am 27. Dezember das Kulturhaus Aue und tags darauf das GDZ Annaberg. Der Nordsächsische Rückkehrertag wird am 27. gleich an fünf Orten ausgerichtet.

Allzeitangebote für Heimwehgeplagte

Der Landkreis Bautzen lädt für diesen Tag ins Berufliche Schulzentrum Bautzen ein, wo unter anderen Bischofswerda zu Gast ist; Zittau öffnet sein Theater, Weißwasser das E-Werk der Stadt.

Aber es gibt auch Allzeitangebote für Heimwehgeplagte: So betreibt die IHK Dresden ein Fachkräfteportal namens "sachsekommzurueck". Ähnlich gestrickt ist die Heimkehrerbörse des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Fühlt sich heimisch in Bad Schlema: Die Brandenburgerin Ulrike Korb (35) kam mit ihrem Mann aus Stuttgart.
Fühlt sich heimisch in Bad Schlema: Die Brandenburgerin Ulrike Korb (35) kam mit ihrem Mann aus Stuttgart.  © Kristin Schmidt

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