Aue und Dynamo im Trend: Sachsen auswärts stärker

Zweikampf- und laufstark: Christian Tiffert (r.) setzt sich gegen Sandhausens Lucas Höler durch.
Zweikampf- und laufstark: Christian Tiffert (r.) setzt sich gegen Sandhausens Lucas Höler durch.  © DPA

Aue/ Dresden - Acht Spieltage sind in der 2. Liga absolviert. Dabei lässt sich ein überraschender Trend ausmachen. In dieser Saison sind die Vereine im Moment auswärts stärker einzuschätzen als daheim.

Die Partie des 1. FC Union Berlin gegen den 1. FC Kaiserslautern von Montagabend haben wir außer Betracht gelassen. Sie wird den Trend auch nicht maßgeblich beeinflussen, sie könnte ihn maximal ausgleichen.

In 71 Begegnungen in dieser bisherigen Spielzeit gab es schon 28 Auswärtssiege! Dafür brauchte es im Vorjahr elf Spieltage! 27 Mal triumphierte die Heimmannschaft, 16 Mal gingen die Partien unentschieden aus.

The trend is your friend - auch bei den beiden Sachsen ist dies das Moto: Beide sind auswärts derzeit einen Tick stärker. Aue holte in der Fremde in vier Spielen sieben Punkte, daheim sechs. Die "Veilchen" verloren nur zum Auftakt in Heidenheim, spielten in Braunschweig 1:1, gewannen in Ingolstadt (2:1) und Lautern (2:0). Daheim stehen zwei Dreier zu Buche - 3:1 gegen Nürnberg, 1:0 gegen Sandhausen.

Dynamo hat - übrigens genau wie im Vorjahr nach acht Spielen - neun Punkte auf der Habenseite. Fünf davon holte Dresden auswärts, gewann 2:0 in Regensburg, spielte 2:2 auf St. Pauli und jetzt recht unglücklich 3:3 in Darmstadt. Nur in Bochum (2:3) verlor die SGD.

Im DDV-Stadion gab es den Sieg gegen Duisburg (1:0) und das 1:1 gegen Fürth.

Jannik Müller setzt sich in dieser Szene gegen Jahn-Kicker Sebastian Nachreiner durch. Dresden gewann in Regensburg 2:0.
Jannik Müller setzt sich in dieser Szene gegen Jahn-Kicker Sebastian Nachreiner durch. Dresden gewann in Regensburg 2:0.

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0