Aue-Stürmer Nazarov: "Macht keinen Spaß zuzuschauen"

Aue - Dimitrij Nazarov sorgte nach seiner Einwechslung nochmal für frischen Wind. Sein Treffer zum 1:2 ließ den FC Erzgebirge neuen Mut schöpfen. Die erste Heimpleite der laufenden Spielzeit konnte aber auch er nicht verhindern.

Dimitrij Nazarov dreht nach seinem Treffer jubelnd ab. Aues Zehner war aber sauer, dass er nicht von Beginn an ran durfte.
Dimitrij Nazarov dreht nach seinem Treffer jubelnd ab. Aues Zehner war aber sauer, dass er nicht von Beginn an ran durfte.  © Picture Point/S. Sonntag

"Was soll ich zum Spiel sagen?", fragte "Dima" nach Abpfiff in die Runde und lieferte selbst die ausführliche Antwort: "In der Hinrunde haben wir die Chancen gemacht und dann wurde es für die Gegner eklig. Diesmal nutzen wir die Möglichkeiten nicht, der Gegner kommt und macht das 1:0. Das kann alles passieren."

So weit so gut, doch war Nazarov richtig angesäuert. "Was mich aufregt, ist das zweite Tor. Aus dem Gewühl heraus darf er den Ball nicht so reinstochern. Das hat uns komplett das Genick gebrochen. Dass wir am Ende nochmal kommen, spricht für die Moral der Mannschaft", so Nazarov: "Vor uns liegt viel Arbeit, wir brauchen aber auch nicht mit der Kapuze durch die Stadt laufen.

Er erst recht nicht, so genial, wie der Joker auf Vorlage von Florian Krüger volley traf: "Ist mir völlig egal, Hauptsache drin." Es war auch ein kleiner Fingerzeig in Richtung Dirk Schuster.

"Der Trainer hatte das Gefühl, dass ich etwas müde sei. Ich bin reingekommen, habe die richtige Antwort gegeben und gezeigt, dass es mir nicht Spaß macht, den Jungs von außen zuzuschauen."

Dimitrij Nazarov zieht volley ab und trifft zum 1:2.
Dimitrij Nazarov zieht volley ab und trifft zum 1:2.  © DPA/Robert Michael

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