Aue-Spieler Fandrich hat ein Ziel: "Erzgebirge glücklich machen"

Aue - Man kann beim Hamburger SV verlieren - geschenkt. Auf das Wie kommt es an. Daran knaupelten sie beim FC Erzgebirge nach der deftigen 0:4-Pleite. Zogen daraus aber auch sofort positive Energie fürs Derby gegen Dynamo Dresden.

Clemens Fandrich will mit seinen Veilchen gegen Dynamo wieder vollen Einsatz zeigen.
Clemens Fandrich will mit seinen Veilchen gegen Dynamo wieder vollen Einsatz zeigen.  © picture point/Sven Sonntag

"Unsere Sinne wurden geschärft. Um in dieser Liga zu bestehen, musst du immer auf 100 Prozent kommen", vermisste Clemens Fandrich am Sonntag die volle Akkuladung, das, was Aue gegen den VfB Stuttgart (0:0), Holstein Kiel (1:1) oder VfL Osnabrück (1:0) ausmachte.

"Wir sind nicht in die Galligkeit gekommen. Die Gegentore waren naiv, sind durch einen relativ simplen Ball hinter die Kette und ein Querlegen gefallen. Diesen Bogenlauf hinten rein hatten wir vorher im Video gesehen und dann einfach nicht gut verteidigt. Kurz nach der Pause zieht uns Hamburg dann den Stecker."

Die Klatsche hatte gesessen. So ein Abwehrverhalten an diesem Sonntag und Dynamo kann die drei Zähler fest einplanen. "Vielleicht ist das 0:4 gut, weil es uns nochmal ein bisschen nachdenklich macht, um gegen Dresden wieder voll da zu sein", grätscht Fandrich dazwischen.

Am Sonntag zählt für ihn nur ein saftvoller Auftritt: "Wir wollen das Derby gewinnen und damit im Erzgebirge alle glücklich machen."

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