Leonhardt findet nach "zwei Tagen Wachkoma" neuen Aue-Trainer

Aue-Präsident Helge Leonhardt (l., 58) und der neue Coach Thomas Letsch (48).
Aue-Präsident Helge Leonhardt (l., 58) und der neue Coach Thomas Letsch (48).  © Picture Point

Aue - Seit September 2014 ist Helge Leonhardt Präsident des FC Erzgebirge. Thomas Letsch ist der vierte Coach unter seiner Regie. Hofft der 58-Jährige, dass jetzt endlich einmal Konstanz auf der Trainerbank einzieht?

Leonhardt nickt und antwortete dann auf seine typische Art und Weise: "Ich musste bisher keinen entlassen. Zwei sind von selbst gegangen, einen haben wir jetzt nach Schalke delegiert."

Das Gelächter im Presseraum zur Vorstellung von Letsch war groß. "Gerade das mit Domenico Tedesco spricht doch für uns. Der Letzte, den wir delegiert haben, war vor mehr als 30 Jahren Uli Thomale, der zu Lok Leipzig geholt wurde. Damals war es ein Zentralratsbeschluss, jetzt war es das Geld."

Logischerweise kam auch die Frage, ob der neue Coach eine Ausstiegsklausel für die 1. Liga habe, Tedesco hat jene vor zehn Tagen gezogen. "Darüber spreche ich nicht", sagte er und grinste.

Nach Tommy Stipic und Tedesco hat "Leo" nun wieder einen Mann präsentiert, der weder als Spieler höherklassig aktiv war, noch als Trainer bisher in Deutschland groß in Erscheinung trat.

"Ich lag nach dem Abgang von Tedesco zwei Tage im Wachkoma, doch dann musste die Suche losgehen." Gefunden hat er Thomas Letsch, "der soll gerne die drei Jahre, die er im Vertrag hat, erfüllen."


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0