Erzgebirge Aue: Darum gibt es ein gutes und ein schlechtes "Veilchen"-Gesicht

Aue - Gutes Gesicht, schlechtes Gesicht! Sechs Punkte gegen St. Pauli, null gegen Ingolstadt!

Tanzende Veilchen auf St. Pauli! Dieser Sieg war ein echter Befreiungsschlag nach dem missglückten Start.
Tanzende Veilchen auf St. Pauli! Dieser Sieg war ein echter Befreiungsschlag nach dem missglückten Start.  © Picture Point/S. Sonntag

Aue ist seinem Ruf wieder einmal gerecht geworden, gegen die besser dastehenden Teams zu punkten, während gegen die dahinter kaum etwas geht. Am Sonntag kommt Schlusslicht Duisburg.

Jedenfalls sind es die Siege gegen Hamburg, Union und Kiel, die Aue ruhig schlafen lassen. Sie haben für den Abstand nach unten gesorgt. Acht Zähler sind es Vorsprung auf den Vorletzten Sandhausen, neun eben auf den MSV.

Gegen beide geht es am Anfang und am Ende der vor der Tür stehenden englischen Woche. In der Mitte kommt Köln. Das wird einfach, da rechnet keiner mit etwas, gegen die anderen beiden schon. Da könnte sich der FCE richtig befreien.

Also doch alles reine Kopfsache? "Nein", sagt Dominik Wydra. "Es hat auch immer etwas mit dem Gegner zu tun. Wenn er mitspielt, wenn er Fußball spielt, ist es für uns immer leichter, die Räume zu finden. Einige, die hinter uns stehen, wollen Fußball eher verhindern."

Bange ist ihm vor Duisburg nicht: "Wenn wir bei uns bleiben, konzentriert sind, dann schaffen wir das." Trainer Daniel Meyer sieht es ähnlich: "Wir hatten jetzt unser Erfolgserlebnis, müssen einfach so weitermachen."

Vielleicht ist das ein gutes Omen: Duisburg ist das einzige Kellerkind, gegen das Aue in der Hinrunde gewann, machte wie auf St. Pauli aus einem 0:1 ein 2:1. Es geht also.

Doppeltorschütze Jan Hochscheidt durfte sich vorm Auer Fanblock das Megaphon schnappen und Stimmung machen.
Doppeltorschütze Jan Hochscheidt durfte sich vorm Auer Fanblock das Megaphon schnappen und Stimmung machen.  © Picture Point/S. Sonntag

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