Überraschung! Aues Mirnes Pepic ist wieder zurück und überzeugt!

Mirnes Pepic (r.) setzt sich gegen den Düsseldorfer Rouwen Hennings durch. Das Spiel am 21. Mai war der bislang letzte Zweitliga-Einsatz des talentierten Auers.
Mirnes Pepic (r.) setzt sich gegen den Düsseldorfer Rouwen Hennings durch. Das Spiel am 21. Mai war der bislang letzte Zweitliga-Einsatz des talentierten Auers.  © Picture Point

Aue - Wer am Sonnabend das Testspiel zwischen dem FC Erzgebirge und Dukla Prag (3:1) erlebte, rieb sich zwischendurch verwundert die Augen. Der Mann mit der Nummer 6 spielte derart souverän seinen Part im Abwehrzentrum, das man nur staunen konnte: Mirnes Pepic.

Verwundert deshalb, weil der 21-Jährige aus Montenegro schon weg vom Fenster, weit weg. Im Sommer wurde Pepic sogar ein Wechsel nahegelegt, er wurde aussortiert, suspendiert, durfte nicht mehr am Training teilnehmen. Doch jetzt ist er zurück.

"Das war noch unter Thomas Letsch beziehungsweise kurz nach dessen Beurlaubung. Unter Robin Lenk und dann auch bei Hannes Drews habe ich gesagt: Wieder rein mit ihm. Mirnes kann bei null anfangen, neu starten", sagte Präsident Helge Leonhardt auf Pepic angesprochen.

Mirnes Pepic im Spiel gegen Dukla Prag am Ball. Der 21-Jährige lieferte eine überzeugende Partie ab.
Mirnes Pepic im Spiel gegen Dukla Prag am Ball. Der 21-Jährige lieferte eine überzeugende Partie ab.  © Picture Point

Blondschopf Pepic agierte gegen Prag umsichtig, überzeugte im Zweikampf und auch im Spielaufbau. Und auch so: Wenn er im Vorjahr unter Pavel Dotchev und später unter Domenico Tedesco spiele, tat er das ordentlich - meist auf der Sechser-Position. "Im Mai, als Domenico die Saison noch vor seinem Abgang geplant hat, suchte er einen Ersatz für Louis Samson. Er wollte Mirnes auf der Position im Abwehrzentrum testen. Das war seine Idee", so Leonhardt.

Drews und Lenk setzen in den Punktspielen auf Dominik Wydra als Abwehrchef - auch ein Glücksgriff. Im Testspiel holten sie die Idee von Tedesco überraschend wieder aus der Schublade - und lagen richtig. "Der Junge hat durchaus gezeigt, was er kann. Die Trainer haben gesehen, dass er als Backup für Dominik eine Alternative ist. Wenn er fleißig trainiert und sich aufdrängt, könnte er das werden", so Leonhardt.


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