Für Klingbeil kann Aue nur gewinnen

Aue - Dritter in der Saison 2005/06, 51 Spiele in der Bundesliga, fünfmal im UEFA-Pokal und zweimal in der Champions League. Wenn sich einer beim HSV auskennt, dann Aues Ex-Kapitän René Klingbeil. Von 2003 bis 2007 kickte der 38-Jährige für die Rothosen.

René Klingbeil (l.) trainiert derzeit den Landesligisten FC Lößnitz sehr erfolgreich.
René Klingbeil (l.) trainiert derzeit den Landesligisten FC Lößnitz sehr erfolgreich.  © Picture Point/K. Dölitzsch

"Das war die Spitze meiner Laufbahn, war schon eine sensationelle Zeit", denkt "Klinge" gern an Hamburg zurück. Das Umfeld dort kennt er nur zu gut. Unruhe, wo das Auge hinblickt. "Die haben da oben drei große Tageszeitungen, die machen ordentlich Druck. Damit musst du klar kommen. Eine Niederlage gegen Aue und die zerreißen dich in tausend Stücke", lacht er.

Er hat eine Ahnung, wie schwer die Last des Wiederaufstiegs beim HSV derzeit wiegt. "Daheim gegen Darmstadt und Magdeburg verloren. Da verlangt jeder gegen Aue einen hohen Sieg. Der Druck ist gewaltig. Das ist die Chance meiner FCE-Jungs. Die haben rein gar nichts zu verlieren, können nur gewinnen", sagt er.

Seit 2009 lebt Klingbeil im Erzgebirge, hat in Lößnitz ein Haus, trainiert derzeit den Landesligisten FC Lößnitz sehr erfolgreich. Klar, dass er dem FC Erzgebirge die Daumen drückt. "Ich habe ja wesentlich länger für Aue gespielt als für den HSV. Da hängt das Herz dran. Die Jungs sollen alles mitnehmen, was sie kriegen können. Ein Punkt wäre schon stark", hofft er heute vorm heimischen TV auf eine Überraschung.

Klingbeil spielte für den HSV: Mario Gomez (r.) gegen René Klingbeil.
Klingbeil spielte für den HSV: Mario Gomez (r.) gegen René Klingbeil.  © Imago

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