Aue fiebert Spitzenspiel gegen Dynamo entgegen!

Aue - Ausverkauft! Erstmals seit dem Umbau ist das Erzgebirgsstadion rappelvoll. Über 16.000 Fans werden am Sonntag das Derby zwischen dem FC Erzgebirge und Dresden live verfolgen - und das wollen die "Veilchen" für sich nutzen.

Aues Dimitrij Nazarov (l.) gegen Dynamos Marco Hartmann - das könnte eines der entscheidenden Duelle beim brisanten Sachsenderby werden.
Aues Dimitrij Nazarov (l.) gegen Dynamos Marco Hartmann - das könnte eines der entscheidenden Duelle beim brisanten Sachsenderby werden.  © picture point/Sven Sonntag

"15.000 Anhänger werden nur für Aue sein. Das heißt auch: Dynamo muss sich klar sein, es geht nicht gegen elf, sondern gegen 15.000 Auer", ist Dimitrij Nazarov heiß auf die Partie.

"Die Chance müssen wir nutzen, müssen mutig sein. Dynamo muss wissen, dass es hier gar nichts zu holen gibt, wenn wir einlaufen. So müssen wir in die ersten Zweikämpfe hineingehen", powert der Nationalspieler aus Aserbaidschan.

Selten waren die Nerven so angespannt wie in diesen Tagen. Selten ging es um so viel wie jetzt. Die 2. Liga steht auf dem Spiel. "Die Partien gegen Dresden sind eh schon immer sehr brisant und wenn man die Tabellenkonstellation anschaut, ist es extrem schwierig. Aber uns ist egal, wer kommt - wir müssen punkten", erklärt der 28-Jährige.

Den Mut zieht er aus der starken Leistung von Bochum, trotz der Niederlage, und aus dem Vorjahr. Da machte der FCE am vorletzten Spieltag daheim gegen Kaiserslautern (1:0) alles klar.

"Dresden hingegen war vor zwölf Monaten nicht in solch einer Situation. Das ist neu für die Kicker, das kann ein Vorteil für uns sein, weil wir den Druck kennen. Im Vorjahr war er für uns noch größer als jetzt", so Nazarov.

Ihm selbst wird am Sonntag eine tragende Rolle zukommen. Er ist der Spielgestalter in der Offensive, der aber in den letzten Begegnungen auch eine enorme Laufbereitschaft an den Tag legte, viel Drecksarbeit erledigte. "Das ist mit dem Trainer besprochen, das ist unser System, dem ordne ich mich unter." Wenn dann bei "Dima" noch die nötige Konzentration im Abschluss vorhanden ist, kann es am Sonntag etwas werden.

Vor zwei Wochen sein Traumtor gegen Duisburg ging bei der Niederlage fast unter. "Das stimmt, aber es ist mir egal, wer morgen trifft. Von mir aus kann auch Martin Männel den Siegtreffer schießen, Hauptsache, er fällt." Und dann wären 15.000 Fans begeistert.


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