Nur ein Tor pro Spiel! Aue kreiert zu wenig Chancen und vermasselt zu viele

Aue - Es ist verzwickt beim FC Erzgebirge. Zwar treffen die Auer Stürmer regelmäßig, erzielten 19 der 26 Tore. Aber es sind eben nur 26 Treffer - nach 26 Spielen. Das ist zu mickrig, nur Bochum (22) hat noch weniger.

Chance vertan! Enttäuscht, aber auch ausgepumpt vom vielen Laufen liegt Dimitrij Nazarov auf dem Rasen.
Chance vertan! Enttäuscht, aber auch ausgepumpt vom vielen Laufen liegt Dimitrij Nazarov auf dem Rasen.  © Picture Point

2000 Fans waren mit in die Wuhlheide gekommen, zündeten ein wahres Feuerwerk. Die Choreo war überragend, die Gesänge lautstark zu hören. Aber sie konnten erst Chancen ihrer Lieblinge beklatschen, als die in Hälfte zwei auf die Fan-Seite der Auer spielten. In den ersten 45 Minuten gab es nichts.

"In der zweiten Halbzeit hatten wir Union gut im Griff. Unsere Konter haben wir allerdings nicht konsequent ausgespiel. Da liegt noch einiges an Arbeit vor uns", weiß Stürmer Dimitrij Nazarov. Er selbst ackerte erneut viel, lief 11,62 km - famos für einen Angreifer. Doch vielleicht fehlt ihm durch die extreme Laufarbeit die Leichtigkeit vorm Tor. Nazarov kam zu einem Abschluss, mit mehr Frische macht er das Ding acht Minuten vor Schluss.

Die magere Ausbeute ist aber nicht nur eine Frage der Chancenverwertung. Die Elf von Hannes Drews tut sich im Spiel nach vorn seit Wochen extrem schwer, hat Mühe, Möglichkeiten zu kreieren. "Uns fehlt aktuell die Präsenz im Strafraum, auch der letzte Ball kommt oft nicht an. Daran müssen wir arbeiten", monierte Christian Tiffert.

Vor allem das Heimspiel am Montag gegen Fürth ist von enormer Bedeutung. "Wir haben mit Fürth einen direkten Konkurrenten zu Gast. Da müssen wir ein Feuerwerk abbrennen", fordert Nazarov. Allerdings bedarf es gegen die formstarken Franken einer deutlichen Leistungssteigerung.

"Das letzte Quäntchen, das in Berlin gefehlt hat, wollen wir uns diese Woche im Training erarbeiten, um gegen Fürth zu gewinnen. Uns erwartet wieder ein ganz anderes Spiel als in Berlin. Wir werden uns bestmöglich vorbereiten", verspricht Coach Drews.

Christian Tiffert, der sich hier gegen den Berliner Grischa Prömel durchsetzt, monierte nach dem Spiel bei Union u.a. die fehlende Präsenz im Strafraum.
Christian Tiffert, der sich hier gegen den Berliner Grischa Prömel durchsetzt, monierte nach dem Spiel bei Union u.a. die fehlende Präsenz im Strafraum.  © Picture Point

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