Aues Mittelfeldmann Strauß geht wieder auf Weltreise

Aue - Länderspielpause beim FC Erzgebirge heißt: Halbe Weltreise für John Patrick Strauß.

Bei den Veilchen drückt John Patrick Strauß (2.v.r.) meist die Ersatzbank.
Bei den Veilchen drückt John Patrick Strauß (2.v.r.) meist die Ersatzbank.  © picture point/Sven Sonntag

Der 23-Jährige wurde vom philippinischen Nationaltrainer Goran Milojevic für das kommende WM-Qualifikationsspiel gegen China (15. Oktober) sowie ein weiteres Testspiel gegen den thailändischen Erstligisten FC Chainat Hornbill nominiert.

"Das ist jedes Mal eine geile Erfahrung! Ich freue mich wieder, das Land zu vertreten, aus dem meine Mutter kommt. Das ist eine Auszeichnung", betont Strauß.

Während seine Mannschaftskollegen in der ligafreien Zeit Kraft tanken, sammelt er fleißig Flugmeilen - Aue und Manila trennen Luftlinie knapp 10.000 Kilometer - und auch wichtige Zähler, um den Traum von der WM 2022 in Katar wahr werden zu lassen.

"China ist der Gruppenfavorit. Wir haben gegen sie schon im Winter im Asien-Cup in Dubai gespielt (0:3 d. Red.). Diesmal hoffen wir auf unsere Chance. Ohne Punkte wollen wir nicht wieder wegfahren!", powert Strauß.

In der nächsten Woche trifft John Patrick Strauß (r.) mit den Philippinen auf China.
In der nächsten Woche trifft John Patrick Strauß (r.) mit den Philippinen auf China.  © imago images/Xinhua

Aktuell sind China und die Philippinen mit jeweils drei Zählern gleichauf. Die Fußballer aus dem Reich der Mitte haben aber erst eine Partie absolviert, Strauß' Team dagegen schon zwei - gegen Syrien und Guam. In beiden kam der Youngster zum Einsatz, erzielte auf Guam gar sein erstes Länderspieltor. "Das war ein riesiges Erlebnis! Dann noch in einer WM-Quali, auch wenn es bei 'Guam' keiner so richtig glaubt", muss Strauß schmunzeln.

Fast noch wichtiger sind die Einsatzzeiten, auf die er bei den Philippinen kommt - in der WM-Quali jeweils über die volle Distanz, also satte 180 Minuten.

Zum Vergleich: In der 2. Bundesliga waren es bisher 49 Minuten in Summe. "Für mich persönlich ist das sehr gut. Dadurch komme ich auch gestärkt zurück!", meint Strauß.

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