Ex-Dynamo Dumic schockt die Veilchen: Aue verliert bei Schusters Rückkehr in Darmstadt

Darmstadt - Die Erfolgsserie des FC Erzgebirge ist gerissen! Vor 14.095 Zuschauern im Stadion am Böllenfalltor mussten sich die Auer dem SV Darmstadt 98 durch einen später Treffer mit 0:1 (0:0) geschlagen geben.

98-Stürmer Patrick Herrmann im Zweikampf mit Aues Clemens Fandrich
98-Stürmer Patrick Herrmann im Zweikampf mit Aues Clemens Fandrich  © Picture Point/Roger Petzsche

Coach Dirk Schuster musste bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte kurzfristig umdisponieren. Für den angeschlagenen Fabian Kalig (Knie) rückte Dennis Kempe in die Viererkette. Der 33-Jährige rückte hinten links rein, während Calogero Rizzuto auf die rechte Seite rochierte.

Aue tat sich zu Beginn sehr schwer. Die Gastgeber besaßen deutlich mehr Spielanteile und banden die Lila-Weißen in deren Hälfte. Gefahr brandete in der ersten halben Stunde aber nur ein einziges Mal auf. Mathias Honsak legte auf Fabian Holland, der aus halblinker Position verzog (28.).

Die Gäste waren um eine stabile Defensive bemüht und lösten diese Aufgabe sehr gut. Nach vorne ging dagegen sehr wenig. Die beste Gelegenheit ließ Tom Baumgart ungenutzt. Nach Flanke von Clemens Fandrich hatte der Rechtsaußen über das Darmstädter Gehäuse geköpft (19.).

Aue zog das Spiel an sich, konnte aber nicht punkten

Kopfball für den FC Erzgebirge: Tom Baumgart ist am Ball.
Kopfball für den FC Erzgebirge: Tom Baumgart ist am Ball.  © Picture Point/Roger Petzsche

Kurz vor der Pause besaß Lilien-Angreifer Serdar Dursun noch eine, nennen wir es mal Halbchance. Beim Versuch von halbrechts auf das Tor von Martin Männel abzuschließen, sprang ihm der Ball vom rechten Schlappen an die linke Wade

Einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit schloss sich schwungvoller Start in den zweiten Durchgang an. Tobias Kempe (54.) feuerte für Darmstadt den ersten gefährlichen Schuss ab, Pascal Testroet für Aue (55.).

Nur eine Minute später spielte Baumgart scharf nach innen, wo Dario Dumic den Ball gerade noch vor Testroet zur Ecke grätschte. Wieder nur eine Zeigerumdrehung später netzte Marko Mihojevic nach Freistoßeingabe per Kopf ein. Doch das Tor zählte nicht, denn der Bosnier stand knapp im Abseits.

Aue zog jetzt das Spiel an sich, kam jedoch nicht mehr zu zwingenden Aktionen. Stattdessen holte Darmstadt zum Lucky Punch aus. Ex-Dynamo Dumic (87.) köpfte eine Ecke freistehend aus Nahdistanz ein. Trotz der Niederlage bleibt Aue Tabellenvierter.

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