Mit lila Schiene: Fandrich kämpft um Startelf-Platz bei Aue

Göhren - Vor reichlich zwei Wochen brach sich Clemens Fandrich im Testspiel des FCE Aue in Geyer die rechte Mittelhand. Die Saisonvorbereitung schien für ihn vorzeitig beendet. Pustekuchen! "Fanne" ist zurück und greift im Trainingslager in Göhren wieder voll an.

Clemens Fandrich (l.) beim Training im Zweikampf mit John Patrick Strauß. An seinem rechten Arm ist die lila Schiene erkennbar.
Clemens Fandrich (l.) beim Training im Zweikampf mit John Patrick Strauß. An seinem rechten Arm ist die lila Schiene erkennbar.  © Picture Point

"Letzten Sonnabend habe ich mir noch die Fäden ziehen lassen", berichtet Fandrich. Für ihn selbst war es kaum zu glauben, dass er so schnell zurückkehren würde: "Als ich die Diagnose bekam und klar war, dass operiert werden muss, habe ich selbst mit einer längeren Verletzungsdauer gerechnet."

Vorsicht bleibt aberdie Mutter der Porzellankiste! "Richtig verheilt ist alles nach sechs Wochen", erklärt Fandrich. Deswegen trägt er im Training eine Schiene. Und die macht im knalligem Veilchen-Lila optisch was her!

Für "Fanne" aber wichtiger: "Ich konnte alles mitmachen, weil die Schiene Schutz bietet. Trotzdem habe ich sie praktisch kaum gemerkt." Damit kann er in der heißen Vorbereitungsphase voll angreifen und bei Coach Daniel Meyer fleißig Punkte sammeln, um entweder im bewährten 3-5-2-System oder dem avisierten 4-3-3 zum Zug zu kommen.

Durch die Zugänge von Erik Majetschak, Hikmet Ciftci und Nicolas Sessa ist die Konkurrenz in der Mittelfeldzentrale größer geworden. Dazu gesellt sich noch Louis Samson, sobald sein Mittelfußbruch ausgeheilt ist. "Konkurrenz belebt das Geschäft. Wir brauchen genügend Qualität wenn wir in der 2. Liga bleiben wollen. Denn Verletzungen wie meine können auch in der Saison dazwischen kommen und dann ist man drei, vier Wochen weg. Deswegen brauchen wir Spieler, die uns helfen durch die Saison zu kommen und die Liga zu halten", so Fandrich.

Einfacher als in der vergangenen Serie wird es nicht! Hamburg, Stuttgart, Hannover und Nürnberg sind die großen Aufstiegsaspiranten, dahinter fächert sich das Feld auf. Fandrich: "Für uns geht es jedes Jahr darum, die Klasse zu halten. Darauf bereiten wir uns vor. Wir haben gute Spieler geholt, hatten kaum Abgänge. Aber die Konkurrenz schläft nicht!"

Clemens Fandrich mit der lila Schiene am Arm, die ihm beim Training Schutz für die operierte Hand bietet. Außerhalb des Übungsplatzes muss er die nicht tragen.
Clemens Fandrich mit der lila Schiene am Arm, die ihm beim Training Schutz für die operierte Hand bietet. Außerhalb des Übungsplatzes muss er die nicht tragen.  © Picture Point

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