Durchatmen und ausruhen in Aue: Zwei Tage Pause für Veilchen

Aue - Aufatmen, durchatmen, ausruhen: Die Auer stiegen nach dem 3:0 in Sandhausen glücklich, aber auch müde in den Bus. Nach der englischen Woche gibt es jetzt zwei Tage Ruhe. Trainiert wird erst am Dienstag wieder.

Philipp Riese (r., gegen Andrew Wooten) bot am Samstag ein starkes Spiel.
Philipp Riese (r., gegen Andrew Wooten) bot am Samstag ein starkes Spiel.  © Picture Point

"Ich wurde nach dem Spiel gefragt, ob wir heimzu im Bus noch etwas feiern. Ich glaube, die Jungs schlafen eher", schmunzelte Trainer Daniel Meyer. "Ich bin stolz darauf, was sie in Sandhausen geleistet haben", so der Trainer.

Obwohl es das dritte Spiel innerhalb sieben Tage war, sind sie fast 119 km gelaufen und damit drei mehr als die ausgeruhten SVS-Profis. "Philipp Riese hat die letzten zehn Minuten nichts mehr gesehen, bei Filip Kusic ging gar nichts mehr. Trotzdem haben alle gebissen. Das war schon stark", lobte Meyer.

Gerade Riese hat wieder ein großes Spiel gemacht, hat hinten die Löcher zugelaufen, die Partie unermüdlich angetrieben. Und das bei seinem dritten Einsatz über die volle Distanz in der Woche. Er ist die Klosterfrau-Melissen-Geist-Flasche im Auer Spiel - nie war er wertvoller wie heute.

"Der Tank ist leer, da ist kein Tropfen mehr drin", sagte er völlig platt nach der Partie. 12,22 Kilometer war er unterwegs. "Hut ab vor den Jungs, dass wir nochmal alles rausgeschmissen haben. Das war eine komplett geschlossene Mannschaftsleistung, wird sind total zufrieden", so Riese, verschwand im Bus und schloss die Augen. Eine Mütze Schlaf war angesagt.

Aue-Trainer Daniel Meyer ist stolz auf die Leistung seiner Mannschaft und gab zwei Tage trainigsfrei.
Aue-Trainer Daniel Meyer ist stolz auf die Leistung seiner Mannschaft und gab zwei Tage trainigsfrei.  © Picture Point

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