Kämpfer Wydra giert nach mehr Verantwortung bei Aue

Aue - Wird Dominik Wydra beim FC Erzgebirge der neue (Abwehr-)Chef im Ring? Nach einer mittelprächtigen Vorsaison giert der 25 Jahre alte Österreicher nach mehr - mehr Einsatzzeiten und mehr Verantwortung.

Im Test gegen Union (1:1) musste Dominik Wydra (r., mit Teamarzt Stephan Rezmann) mit Kreislaufproblemen raus. Jetzt ist er wieder fit.
Im Test gegen Union (1:1) musste Dominik Wydra (r., mit Teamarzt Stephan Rezmann) mit Kreislaufproblemen raus. Jetzt ist er wieder fit.  © Picture Point/S. Sonntag

Den auslaufenden Vertrag hat er deswegen, wenn auch spät, um zwei Jahre verlängert. Zunächst mehr oder weniger per Handschlag. "Helge Leonhardt wollte es so schnell wie möglich klären. Ich bin zu dem Zeitpunkt schon im Urlaub an der Cote d´Azur gewesen. Das Formelle haben wir später nachgeholt", berichtet Wydra.

Am 31. Mai hatte er die Veilchen-Fans per Videobotschaft über seinen weiteren Verbleib im Lößnitztal informiert. Selbstverständlich war seine Unterschrift mitnichten! "Das erste halbe Jahr in der letzten Saison verlief nicht zufriedenstellend. Deswegen gab es viele Gespräche bei denen wir offen über einen Wechsel geredet haben. Ich hatte zwei Möglichkeiten: Davonlaufen oder mich zurück kämpfen. Davonlaufen war für mich noch nie eine Option", stellt Wydra klar.

Stattdessen biss er sich durch und stand in der Rückrunde, vom Union-Spiel und einer Gelbsperre abgesehen, stets in der Startelf. Selbst hartnäckige Hüftschmerzen, die ihn zur Saisonvorbereitung schlussendlich in die Knie zwangen, wischte er damals beiseite. "Ende Februar, Anfang März haben die Schmerzen begonnen. Danach kamen die wichtigsten Spiele. Da gab es keine Alternative, denn die Mannschaft hat mich gebraucht", biss Wydra auf die Zähne und sich damit wohl auch vollends in Aue fest.

Die Vorbereitung hat es zumindest angedeutet. Im 3-5-2 von FCE-Coach Daniel Meyer war der hartgesottene Österreicher als Abwehrchef zuletzt erste Wahl.

Dominik Wydra (M.) überzeugte in der Rückrunde der abgelaufenen Saison als Abwehrchef, wie hier beim Hamburger SV.
Dominik Wydra (M.) überzeugte in der Rückrunde der abgelaufenen Saison als Abwehrchef, wie hier beim Hamburger SV.  © Picture Point/S. Sonntag

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