Aues "Emma“ Iyoha gegen Union: Gesprintet, gedribbelt, geflankt und zwei Tore vorbereitet

Aue - "3:0 daheim ist immer geil und dann noch gegen Union. Wir können jetzt beruhigt in die Winterpause." Diese Worte stammen von Emmanuel Iyoha. Der 21-Jährige hatte seinen Anteil am Sieg, lieferte sein bestes Spiel im FCE-Trikot ab. Was er zeigte, war allererste Sahne.

Aue-Trainer Daniel Meyer kann beim Blick in die Statistik zufrieden sein.
Aue-Trainer Daniel Meyer kann beim Blick in die Statistik zufrieden sein.  © pic

Trainer Daniel Meyer schaute sich nach der Partie die Statistiken an. Iyoha war knapp 12,5 Kilometer gelaufen - als Stürmer. Das ist herausragend. "Und ich muss dazu sagen, er ist die nicht gelaufen, er ist die fast durchgehend gesprintet. Das war schon großes Kino", so der Coach.

Doch nicht nur seine Sprints beeindruckten, sondern auch seine Leichtfüßigkeit am Ball und seine Dribblings. Nicht umsonst bereitete er Treffer eins und drei von Pascal Testroet mit zwei Flankenläufen vor.

"Ich habe gleich zu Beginn gemerkt, dass ich mich gut fühle, dass das was werden kann. Gerade die Wege in die Tiefe und die Konter liegen mir. Es hat gut geklappt", lachte Iyoha.

Sein Durchbruch vor dem Führungstor auf der linken Seite hat die Partie in die richtige Richtung gelenkt: "Ich habe gesehen, dass ich Platz hatte, konnte noch erkennen, da kommen welche. Ich wollte nur den Ball nicht verlieren, dann habe ich gesehen, dass sich ,Paco' etwas abgesetzt hat. Und er ist einer, der macht die Dinger halt auch rein", grinste "Emma".

Emmanuel Iyoha ist im Spiel gegen Union Berlin fast 12,5 Kilometer gesprintet.
Emmanuel Iyoha ist im Spiel gegen Union Berlin fast 12,5 Kilometer gesprintet.  © Picture Point

Der dreifache Torschütze gab das Lob postwendend zurück. "Für ihn freut es mich. ,Emma' hat mir in den letzten Wochen fast leidgetan, dass Florian Krüger und ich immer im Sturm spielten. Er hat in jedem Spiel gezeigt, was er kann, zum Beispiel in Fürth. Jetzt waren wir zu dritt da vorn, haben uns tierisch auf das Spiel gefreut. Er hat allen gezeigt, was er kann", so Testroet.

Iyoha, die Leihgabe von Fortuna Düsseldorf, kam im Sommer im Trainingslager in Bad Leonfelden zum Team - als erster Stürmer-Neuzugang. Er wurde fast wie der Heiland empfangen. In den ersten Wochen hat er nur angedeutet, was in ihm schlummert.

Als ehemaliger deutscher "U"-Nationalspieler ahnten viele aber, dass da noch mehr kommen kann. Und in der Tat. Gegen Union hat Emmanuel Iyoha aufgedreht. Das lässt für die letzten 16 Spiele hoffen.

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