Ein Dreier für Aue und alle Rechnungen mit Heidenheim wären beglichen

Aue - Die Rechnungen aufzuzählen, die Aue mit Heidenheim zu begleichen hat, wäre mühsam. Das wäre wie Sand in die Wüste zu kippen. FCE-Kapitän Martin Männel könnte alle Geschichten bis ins kleinste Detail erzählen, er hat sie erlebt. Am Freitag muss er mit seinen Mannen zeigen, dass man nach 90 Minuten gegen Heidenheim auch lachend das Stadion verlassen kann. Gelingt dies, wären alle Rechnungen abbezahlt.

Ikonen ihrer Vereine: Martin Männel und Marc Schnatterer sind seit 1. August 2008 Kapitäne ihrer Mannschaften.
Ikonen ihrer Vereine: Martin Männel und Marc Schnatterer sind seit 1. August 2008 Kapitäne ihrer Mannschaften.  © Imago

Der FCE hat durch die Niederlagenserie zuletzt seine Komfortzone verlassen. Der Druck ist wieder da. Oder soll man sagen, der Druck ist zum Glück wieder da? Nämlich dann funktionieren die Profis am allerbesten.

Sicher zu sein, war selten ein Ding der Veilchen. Daher müssen sie am Freitag, wollen sie nicht noch weiter ranrutschen an den roten Relegationsstrich. Durch den Überraschungserfolg des 1. FC Magdeburg beim Hamburger SV ist der Vorsprung auf Rang 16 auf fünf Punkte geschmolzen. Das hat sich auch bis in den entlegensten Erzgebirgszipfel herumgesprochen. "Wenn man sich die Ergebnisse der letzten Wochen so anschaut, sind wir in der Pflicht, endlich wieder einen Sieg einzufahren", sagt Kapitän Martin Männel vor der Partie gegen Heidenheim.

Die Heimstärke habe die Auer in der Vergangenheit immer ausgezeichnet, betonte der Torhüter der "Veilchen". In der laufenden Saison holten die Sachsen im Erzgebirgsstadion aus bislang 14 Spielen allerdings nur 19 Punkte. "Zu Hause haben wir immer die Kraft und das Selbstvertrauen geholt, um die notwendigen Punkte für den Klassenverbleib zu sammeln. Da müssen wir schleunigst wieder hinkommen. In letzter Zeit haben wir da entweder unglücklich oder durch schlechte Leistungen zu viel liegen gelassen. Das darf uns in der Endphase der Saison nicht mehr passieren", erklärt Männel.

Und da muss schlussendlich völlig Hupe sein, wie der Gegner nun heißt und wie negativ behaftet sein Name in Aue ist. Ein Sieg, drei Niederlagen, drei Remis - so lautet die Bilanz von Aue gegen den FCH. Die gilt es aufzupolieren und nicht nur die.

Verletzte sich im Hinspiel am Knie und musste danach gegen den HSV pausieren - eine von vielen negativen Geschichten mit Heidenheim.
Verletzte sich im Hinspiel am Knie und musste danach gegen den HSV pausieren - eine von vielen negativen Geschichten mit Heidenheim.  © Picture Point
Jubel nach dem einzigen Sieg gegen Heidenheim. Dimitrij Nazarov (Nummer 30) traf beim 2:1 im Januar 2017 gegen den FCH.
Jubel nach dem einzigen Sieg gegen Heidenheim. Dimitrij Nazarov (Nummer 30) traf beim 2:1 im Januar 2017 gegen den FCH.  © Imago

Mehr zum Thema FC Erzgebirge Aue:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0