Vor der Jahreshauptversammlung will Aue für positive Schlagzeilen sorgen

Aue - Raus der aufkeimenden Krise. Für positive sportliche Schlagzeilen vor der Jahresdauptversammlung am Samstag sorgen: Der FC Erzgebirge hat sich für das Heimspiel Freitagabend gegen den SSV Jahn Regensburg viel vorgenommen: Nach drei Pleiten am Stück soll endlich wieder ein Dreier her.

FCE-Trainer Daniel Meyer (r.) erklärt Calogero Rizzuto die richten Laufwege. Beide werden am Freitag gefordert.
FCE-Trainer Daniel Meyer (r.) erklärt Calogero Rizzuto die richten Laufwege. Beide werden am Freitag gefordert.  © Picture Point

Nach den Niederlagen gegen den 1. FC Heidenheim, den Hamburger SV und zuletzt beim VfL Bochum wird der Druck auf die Auer wieder größer.

"Wir haben dreimal in Serie nicht gepunktet. Das haben wir uns anders vorgestellt. Im Moment haben wir noch das 'Glück', dass die Mannschaften, die in der Tabelle hinter uns stehen, zuletzt ebenfalls nichts Zählbares geholt haben", warnt Torjäger Pascal Testroet vor der scheinbar komfortablen Ausgangsposition mit vier Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge.

"Uns ist bewusst, dass wir in den vier Spielen bis zur Winterpause noch ein paar Punkte holen müssen, um ein ruhiges Weihnachtsfest zu feiern und um uns eine gute Ausgangslage für die Rückrunde zu schaffen", fordert Testroet, der mit vier Treffern die interne Torschützenliste in Aue anführt.

Sechs Hände zum Himmel: Mario Kvesic (M.) schoss im Vorjahr in Aue das 1:0 in Unterzahl. Christian Tiffert (l.) und Calogero Rizzuto jubelten mit.
Sechs Hände zum Himmel: Mario Kvesic (M.) schoss im Vorjahr in Aue das 1:0 in Unterzahl. Christian Tiffert (l.) und Calogero Rizzuto jubelten mit.  © Picture Point

Doch die Aufgabe gegen die Bayern, die mit 21 Zählern im gesicherten Mittelfeld der Tabelle stehen, wird nicht einfach.

Der SSV Jahn ist seit neun Spielen ungeschlagen und wird selbstbewusst ins Erzgebirge reisen. "Regensburgs Trainer Achim Beierlorzer ist der RB-Schule entsprungen. Das sieht man an der Art und Weise, wie sie Fußball spielen", sagte Aues Coach Meyer. Er hat Respekt vor dem Gegner. "Sie haben viel Zug nach vorn und sind die Mannschaft, die die meisten Bälle in den Strafraum vor das gegnerische Tor bringt. Auch das Gegenpressing beherrschen sie sehr gut. Trotzdem bin ich optimistisch, dass wir Räume in der Regensburger Abwehr finden und die Punkte hier behalten."

Das klappte im Vorjahr doppelt, Aue gewann beide Spiele. Besonders das 1:0 im Hinspiel beeindruckte: Mario Kvesic traf in Unterzahl, Dimitrij Nazarov war nach seiner Einwurf-Tätlichkeit vom Platz geflogen.

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