Silvester-Ansprache von Aue-Boss Leonhardt: "Müssen noch eine Schippe drauflegen!"

Aue - Welch grandioses Halbjahr! Der FC Erzgebirge steht als Zweitliga-Fünfter mit 29 Punkten blendend da und geht frei von Abstiegsängsten ins neue Jahr. Klubboss Helge Leonhardt freut's. Er mahnt aber, mit dem Erreichten nicht allzu sorglos umzugehen.

Immer noch eine Schippe drauf! FCE-Boss Helge Leonhardt (l.), der unermüdliche und selbstlose Auer Malocher.
Immer noch eine Schippe drauf! FCE-Boss Helge Leonhardt (l.), der unermüdliche und selbstlose Auer Malocher.  © picture point/Sven Sonntag

"Was wir erreicht haben, hätten wohl die wenigsten erwartet. Es ist das Ergebnis kluger Entscheidungen im ökonomischen Bereich, einer kontinuierlichen Entwicklung mit einhergehender Stabilität im sportlichen Bereich sowie unserem Zusammenhalt im Verein und mit unseren Fans", unterstreicht Leonhardt.

Das Erreichte nötigt vielen Respekt ab, auch dem Klub-Patriarchen: "Der Verein ist gesund. Es gibt keine Baustellen, sondern nur Aufgaben, die wir uns selbst stellen."

Damit das so bleibt, greift Leonhardt zu einem bewährten Hausmittel, dass er als Unternehmer seit Jahren anwendet: "Es wird von oben nach unten geführt und nicht irgendwo aus der Mitte heraus. Das ist mein Führungsstil: 'Immer wachsam zu sein, aber auch sensibel.' Was vorgegeben wird, ist umzusetzen."

Der gegenwärtige Erfolg, ein Ergebnis langjähriger Entwicklung, gibt ihm Recht. Und der umtriebige FCE-Macher hat schon die nächsten Eisen im Feuer: "Mit Roter Stern Belgrad und Spartak Moskau konnten Partnerschaften geschlossen werden, von denen wir künftig sportlich sowie wirtschaftlich profitieren wollen."

Die größten Hürden stehen dem "Kumpelverein" noch bevor

Der aktuelle Erfolg von Erzgebirge Aue ist ein Ergebnis langjähriger Entwicklung, das weiß auch Aue-Boss Leonhardt.
Der aktuelle Erfolg von Erzgebirge Aue ist ein Ergebnis langjähriger Entwicklung, das weiß auch Aue-Boss Leonhardt.  © picture point/Sven Sonntag

Die größte Hürde stünde dem "Kumpelverein" aber noch bevor. "Was wir erreicht haben, hat viel Schweiß gekostet. Wir stehen solide da, gehen als Fünfter in die restliche Rückrunde. Doch die schwierigste Aufgabe, das eroberte Terrain zu verteidigen und nicht wieder herzugeben, liegt noch vor uns. Das erfordert knüppelharte Arbeit", spricht Leonhardt aus seiner Geschäftserfahrung.

Im Trainingslager im spanischen Novo Sancti Petri (7. bis 17. Januar) soll die Basis dafür gelegt werden.

Leonhardt: "Da muss nochmal eine Schippe draufgelegt, athletisch mehr investiert werden. Dafür brauchen wir Körner, die wir uns in Spanien antrainieren können."

Selbstverständlich wird der 61-Jährige vor Ort ein Auge darauf haben, dass seine Vorgaben auch in die Tat umgesetzt werden ...

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