Druck ein normales Frühlingsgefühl: Darum blüht Aue im Abstiegskampf noch auf

Aue - Beim FC Erzgebirge geht der Fallschirm nicht auf, die Spieler finden derzeit die Reißleine nicht. Daher geht es ungebremst nach unten. Vier Niederlagen am Stück sind es, am Ostersonnabend droht die fünfte beim HSV. Aber warum eigentlich? Es gibt durchaus Gründe, weshalb die Veilchen im Volkspark wieder in die Lüfte schweben und Aufwind verspüren. TAG24 nennt einige.

Szene vom Hinspiel des FCE gegen dem Hamburger SV: Philipp Riese vor Lewis Holtby am Ball. Die Veilchen unterlagen im eigenen Stadion mit 1:3.
Szene vom Hinspiel des FCE gegen dem Hamburger SV: Philipp Riese vor Lewis Holtby am Ball. Die Veilchen unterlagen im eigenen Stadion mit 1:3.  © Picture Point

Kein Flutlicht mehr

Fünf Spieltage sind noch, Aue spielt jetzt am Ostersonnabend und dann viermal sonntags. Und das ist gut so. Neun Auftritte hatte der FCE in dieser Saison unter Flutlicht (sechsmal freitags, zweimal mittwochs, einmal Montag). Die finstere Bilanz: sieben Niederlagen, zwei Remis. Alle vier Pleiten zuletzt passierten unter den Scheinwerfern. Gegen Duisburg, Sandhausen und Paderborn war es letztmals hell - sieben Punkte.

Keine Heimmacht

Der HSV ist keine Heimmacht, liegt in der separaten Tabelle nur auf Rang neun mit sieben Siegen, drei Remis und vier Niederlagen. Die letzten beiden Partien im Volkspark verlor Hamburg gegen Darmstadt (2:3) und Magdeburg (1:2) jeweils in der Nachspielzeit. Also gegen Gegner, die mit Aue auf Augenhöhe sind. Beide haben gezeigt, dass etwas möglich ist. Weitere Niederlagen auf eigenem Platz gab es gegen Kiel (0:3) und Regensburg (0:5).

Feuer an der Elbe

Das 4:0 auf St. Pauli war am 25. Spieltag der letzte Sieg des HSV. Danach gab es zwei Niederlagen und zwei Remis. Die Bilanz ist also ähnlich schlecht wie die der Veilchen, die Stimmung ebenso. Union als Dritter hat weiterhin nur drei Punkte Rückstand. Der Druck liegt also voll auf der Seite der Hanseaten. Gegen Aue eine Pleite und der Traum vom Aufstieg könnte platzen und der Stuhl von Hannes Wolf gleich mit. Dem FCE hingegen traut eh keiner was zu. Diese Chance muss er nutzen.

Gewohnte Lage

Aue ist die Lage gewohnt. Der Abstiegskampf kommt nicht überraschend. Das ist der Vorteil anderen Teams gegenüber. In den letzten beiden Spielzeiten zeigten sie sich als Überlebenskünstler, retteten sich mit viel Herztropfen, aber sie retteten sich. Der Druck ist also schon ein normales Frühlingsgefühl in Aue.

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