Aue-Coach Meyer fehlte nach dem 1:3 der Glaube seines Teams

Aue - Bis zum 1:2 war Trainer Daniel Meyer mit seiner Elf "absolut zufrieden". Aue spielte gegen den HSV mit, begegnete ihm auf Augenhöhe. Nach dem zweiten Gegentor fehlte ihm die Körpersprache seiner Jungs. "Wir haben da den Glauben vermissen lassen", so Meyer.

FCE-Trainer Daniel Meyer (M.) freute sich mit seinen Spielern über den 1:1-Ausgleich.
FCE-Trainer Daniel Meyer (M.) freute sich mit seinen Spielern über den 1:1-Ausgleich.  © Imago

Nach 60 Minuten waren in der Tat alle Statistiken gleich auf. Ballbesitz, Torschüsse, Chancen, Zweikampfverhalten - alles hielt sich die Waage.

Erst mit dem 2:1 (62.) kippte die Partie zu Gunsten der Hanseaten. Acht Minuten später folgte der endgültige K.o. "Wie wir darauf reagiert haben, stimmt mich nicht zufrieden. Die Frustration war groß, aber es war noch genügend Zeit zu spielen. Der nächste Entwicklungsschritt muss sein, eine andere Körpersprache zu haben und alles entgegenzuwerfen. Wir hatten die Möglichkeit, den Anschlusstreffer zu erzielen, dann wäre die Partie wieder offen gewesen", so Meyer.

Er hätte sich gewünscht, dass seine Männer nach dem 1:3 schneller und präziser in die Spitze gespielt hätten, "dann musst du zwei, drei Dinge erzwingen. Wir haben es nicht gut gelöst".

Für ihn war es dann halt der fehlende Glaube, diesen starken Gegner noch irgendwie in die Knie zwingen zu können. Sie konnten sich nicht mehr aufraffen. Zwei Wochen hat Meyer jetzt Zeit, diesen Glauben wieder herzustellen.

Nach dem zweiten Tor vom HSV kippte das Spiel am Sonntag: "Wie wir darauf reagiert haben, stimmt mich nicht zufrieden", so Daniel Meyer.
Nach dem zweiten Tor vom HSV kippte das Spiel am Sonntag: "Wie wir darauf reagiert haben, stimmt mich nicht zufrieden", so Daniel Meyer.  © Picture Point

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