Aue bei Kampf um Klassenerhalt: Positive Tordifferenz ist FCE-Zusatzpunkt

Aue - 29 Punkte haben die Veilchen nach 24 Spielen auf ihrem Konto. Das sind sieben mehr als vor zwei Jahren zum gleichen Zeitpunkt und einer mehr als im Vorjahr. Beide Mal hielt der FCE die Klasse. Im Moment gibt es aber noch einen Zusatzpunkt: Aue hat eine positive Tordifferenz!

Die Probleme beim Saisonstart hat Aue laut Philipp Riese überwunden und steht in der Abwehr gut.
Die Probleme beim Saisonstart hat Aue laut Philipp Riese überwunden und steht in der Abwehr gut.  © Picture Point

Das ist anders als in vielen Spielzeiten zuvor, da hatte Aue meist die schlechteste Differenz von allen im Abstiegskampf stehenden Mannschaften. 30 eigene Treffer, 29 Gegentore (drittbeste Abwehr der Liga, nur Hamburg und Union haben weniger) sind es jetzt, macht +1.

Das ist der mit Abstand beste Wert von allen Teams aus der zweiten Tabellenhälfte. Ein Pfund, mit dem man wuchern kann. Mal vom 0:3 daheim gegen Ingolstadt abgesehen, als gar nichts ging, ließ sich Aue nie abschießen, war oft auf Augenhöhe.

Das macht sich bemerkbar und kommt nicht von ungefähr, wie Philipp Riese weiß: "Wir hatten am Anfang der Saison noch unsere Probleme. Inzwischen spielen wir guten Fußball, stehen in der Abwehr sehr gut, haben auch im Mittelfeld eine solide Staffelung. Das macht es dem Gegner schwer."

Das sah auch Sandhausens Coach Uwe Koschinat nach dem 0:3 seines Teams so: "Die Auer machen das vorzüglich, lassen wenig zu. Du bekommst kaum Chancen und wenn du die nicht nutzt, verlierst du."

30 Mal konnten die Auer in dieser Saison schon ein Tor bejubeln.
30 Mal konnten die Auer in dieser Saison schon ein Tor bejubeln.  © Picture Point

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