Rasen hat sich erholt: Alles wieder im grünen Bereich in Aue

Aue - Ganz nach dem Spruch eines bierbrauenden Veilchen-Hauptsponsors: Es ist wieder alles im grünen Bereich. Der Rasen im Erzgebirgsstadion erhielt in den freien Tagen in der Länderspielpause seine satte Farbe zurück. Der Ball rollt wieder gerade auf dem Geläuf.

Der Himmel leuchtet in satten Farben, der Rasen in herrlichem Grün. So werden ihn die Spieler am Montag im Derby gegen Dresden wieder vorfinden. Die Spielfläche hat sich nach dem harten Winter erholt.
Der Himmel leuchtet in satten Farben, der Rasen in herrlichem Grün. So werden ihn die Spieler am Montag im Derby gegen Dresden wieder vorfinden. Die Spielfläche hat sich nach dem harten Winter erholt.  © Picture Point

Das war in den ersten vier Heimspielen des Kalenderjahres anders. Da schimpften nicht nur die Trainer der gegnerischen Teams wie die Rohrspatzen, ließen keinen guten Grashalm am Boden. Der Winter setzte dem Rasen tüchtig zu. Selbst der beste Formel-1-Pilot der Welt bekommt seine PS nicht auf die Straße, wenn das Auto technische Mängel aufweist. Ähnlich ist es mit einem Fußball-Profi und dem Teppich, auf dem er spielen muss. Und der war zuletzt eher ein Stolperstein. War, wie Geschäftsführer Michael Voigt sagt.

"Jetzt in den ersten warmen Tagen haben wir den Platz neu gesät und ihn ruhen lassen. So langsam erholt er sich wieder", so Voigt, der die Aufregung um das Spielfeld nicht ganz nachvollziehen konnte. "Er war das erste Mal seit Jahren nicht in einem Top-Zustand. Das passiert bei uns aber immer mal wieder. Wir hatten das erste Mal seit drei, vier Jahren einen extrem langen Winter mit Kälte und viel Schnee. Das können wir nicht ändern, wir liegen im Gebirge", so Voigt.

Fabian Kalig (v.) schlägt den Ball vor dem Kölner Rafael Czichos weg. Ende Februar war der Rasen deutlich sichtbar in keinem guten Zustand.
Fabian Kalig (v.) schlägt den Ball vor dem Kölner Rafael Czichos weg. Ende Februar war der Rasen deutlich sichtbar in keinem guten Zustand.

Der viele Schnee hat für Schimmel auf dem Rasen gesorgt und für einige kahle Stellen. "Wir kennen ja das Problem, wir haben einen Naturrasen", sagt Voigt. Während andere Vereine wie Duisburg, Magdeburg oder auch Dresden einfach mal den Rollrasen austauschen können, ist das in Aue nicht so ohne Weiteres möglich. Dabei liegt es gar nicht mal so sehr am Geld.

150.000 Euro kostet ein neues Grün. Magdeburg hat das kurz vor dem Start in die Rückrunde gegen Aue investiert. "Ums Geld geht es nicht. Aber wir können nunmal nicht wie die Magdeburger mitten im Januar einen Rasen neu verlegen. Der wächst bei uns im Erzgebirge in der Kälte gar nicht fest. Der Schaden, den wir da anrichten, wäre deutlich größer", erklärt Voigt.

Daher baut der 46-Jährige auf die natürliche Wärme, sprich auf den Frühling. Wir haben jetzt alles dafür getan, dass die Spieler einen ordentlichen Rasen vorfinden, wir haben uns gekümmert."

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