Aue punktet in Osnabrück unter Flutlicht

Osnabrück - Kein Konfetti-Regen am Karnevalswochenende - zumindest was die Begegnung zwischen dem VfL Osnabrück und dem FC Erzgebirge Aue anging. Vor 14.014 Zuschauern trennten sich beide Lila-Weißen mit 0:0.

Aues Dimitrij Nazarov im Zweikampf mit Niklas Schmidt.
Aues Dimitrij Nazarov im Zweikampf mit Niklas Schmidt.  © picture point/Sven Sonntag

Sören Gonther kehrte nach seiner abgesessenen Gelb-Sperre zurück in die Startformation. Und auch Dimitrij Nazarov durfte offensiv von Beginn an ran. Dafür nahmen Marko Mihojevic und Florian Krüger vorerst auf der Bank Platz.

Die Partie brauchte ein wenig, um in Fahrt zu kommen. Beide Klubs taten sich anfangs schwer, Lücken in den gegnerischen Abwehrreihen zu finden.

In Minute 15 spielte Aues Angreifer Jan Hochscheidt eine hohe Freistoßflanke in den Sechzehner, welche mit viel Optimismus als erste Torannäherung gezählt werden durfte. Hochscheidt war es dann aber auch, der eine Minute später den ersten Kracher absendete.

Seinen Abschluss parierte VfL-Torhüter Philipp Kühn nur noch mit den Fäusten.

Auf der Gegenseite versuchte Osnabrücks Marc Heider (17.) eine flache Hereingabe elegant per Hacke abzuschließen - daneben. Nach diesen drei „aufregenden“ Aktionen flachte die Partie dann aber auch wieder ab.

Zweite Hälfte startete schwungvoller

Voller Einsatz: Jan Hochscheidt und Osnabrücks David Blacha.
Voller Einsatz: Jan Hochscheidt und Osnabrücks David Blacha.  © picture point/Sven Sonntag

Viel spielte sich im Mittelfeld ab, wobei von "spielen" meist nur wenig die Rede sein konnte.

Der VfL legte eine harte Gangart ein, die die Auer öfters mit schmerzverzerrtem Gesicht auf den Rasen legte.

Deutlich schwungvoller startete die zweite Hälfte. Pascal Testroet brachte einen langen Ball von Gonther unter Kontrolle und legte auf Hochscheidt ab. Der drehte sich um die eigene Achse und wurde an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht.

Den fälligen Freistoß zielte Nazarov (48.) mit Wucht aufs lange Eck, Keeper Kühn konnte aber stark zur Ecke abwehren.

Danach fiel die Begegnung aber wieder in ihren alten Trott zurück. Beide Teams wollten - oder konnten - sich keine Hochkaräter herausspielen.

Zum Leid des FC Erzgebirge musste Gonther (84.) kurz vor Schluss noch verletzungsbedingt runter. Doch auch Aue brachte auch ohne den 33-Jährigen das Spiel zu Null über die Bühne, auch weil FCE-Keeper Martin Männel (90.+1) den Punkt mit einer Parade sicherte.

Einziges Manko: Auch die Veilchen brachten keinen Torerfolg mehr zustande, es blieb beim 0:0.

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