Netze zappeln! „Müssen mehr Tore schießen“

Konzentration im Training: Martin Männel (l.) beobachtet Julian Riedel und Mario Kvesic (r.) im Spiel auf eng gestellte Tore.
Konzentration im Training: Martin Männel (l.) beobachtet Julian Riedel und Mario Kvesic (r.) im Spiel auf eng gestellte Tore.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Punktspielfrei und trotzdem volles Rohr im Training. FCE-Coach Pavel Dotchev zieht seine Einheiten voll durch. „Wir haben einiges aufzuarbeiten“, gibt er durch.

Also nix für die Profis mit mal kurz durchschnaufen nach den anstrengenden zehn Wochen seit dem Saisonstart. „Nein“, sagt Dotchev lächelnd.

„Wir haben am Sonnabend ein Pokalspiel, das wir genauso angehen werden wie ein Punktspiel. Darauf bereiten wir uns akribisch vor und trainieren in dieser Woche auch ganz normal.“ Erst danach will er seiner Truppe zwei Tage freigeben, „wenn alles normal läuft“.

Am Mittwoch im Training teilte er seine Truppe. Die eine Hälfte war auf athletischer Schiene unterwegs, die andere spielerisch. In zahlreichen Formen ließ der Coach vor allem Abschlüsse üben.

Pavel Dotchev gibt Anweisungen. Vor allem in der Offensive sollen die im Pokal in Bad Muskau fruchten.
Pavel Dotchev gibt Anweisungen. Vor allem in der Offensive sollen die im Pokal in Bad Muskau fruchten.

Die Netze zappelten auf eng gestellte Tore im Sekundentakt.

„Wir müssen mehr Tore schießen. Das war bisher zu wenig“, weiß er. Daher hieß es immer wieder: Kurze Passfolge, Anspielstation suchen und ab die Kugel auf die Kiste. Am Nachmittag stand dann für die Kicker eine Videoauswertung auf dem Programm.

Dort hat Dotchev ihnen nochmal aufgezeigt, was in Halle gut und was schlecht war. Auch mit diesen Schulungen will der Trainer Wege aufzeigen, wie es künftig im Angriff besser laufen könnte.

Gerade im Pokal bei Landesklassist (7. Liga) SV Rot-Weiß Bad Muskau will er, dass die Jungs seine Marschroute umsetzen.

„Das soll jetzt nicht respektlos gegenüber dem Gegner klingen, aber das Spiel sollten wir nutzen, um im Sturm in Schwung zu kommen. Dort müssen wir uns das Selbstvertrauen für die kommenden Spiele holen“, wünscht sich Dotchev. Alles andere als ein klarer Sieg steht daher nicht zur Debatte.

Fotos: Fotostand/Ballasch, Thomas Nahrendorf


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