Wydra belohnt sich mit Traumtor für Aue

Dominik Wydra setzt nach seinem Treffer zum Jubellauf an, wird aber gleich von Christian Tiffert (Nummer 33) eingefangen.
Dominik Wydra setzt nach seinem Treffer zum Jubellauf an, wird aber gleich von Christian Tiffert (Nummer 33) eingefangen.

Aue - Dieser Mann wird immer wichtiger für den FC Erzgebirge. Seit Dominik Wydra den Abwehrchef gibt, läuft es beim FCE. Er hat sei- ne Defensive im Griff und kurbelt erfolgreich die Offensive an. Er wird zur Marke "Glücksgriff".

Der 23-Jährige war wie schon in Braunschweig der beste Mann auf dem Platz. Es ist erstaunlich, mit welcher Ruhe und Präzision er seinen Job erledigt. Wydra verlor keinen wichtigen Zweikampf, überzeugte immer wieder mit einer gelungenen Spieleröffnung. Und: Mit seinem Traumtor zum 1:0 lenkte er die Partie für Aue in die richtige Richtung.

Eine zu kurz abgewehrte Ecke von Christian Tiffert zimmerte er aus 18 Metern in den Giebel. "Ich tummel mich bei Ecken gern da hinten rum", strahlte der Österreicher. "Eigentlich bin ich auch kopfballstark, aber ich habe auch einen satten Schuss. Manchmal steht man dann halt gut zum Ball, mal nicht, und manchmal trifft man die Kugel auch richtig. Es gehört natürlich auch ein bisschen Glück dazu", beschrieb er seinen Treffer.

Aber der Auer Abwehrchef wollte das Lob nicht für sich, er reichte es weiter. "Klar war der Treffer für mich auch eine Art Belohnung. Letztlich war es egal, wer trifft, Hauptsache, das Tor fällt. Wir haben uns den Sieg vor dem Tor und danach redlich verdient", so Wydra.

Recht hat er. Wie Aue an dem Tag auftrat, war stark. "Wir haben 20 Minuten gebraucht, doch dann lief es. Wir haben kaum etwas zugelassen und immer wieder die Angriffe kontrolliert aufgebaut. Das war der Schlüssel." Und natürlich sein Tor, es war der Dosenöffner - vielleicht nicht nur in dem Spiel.


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