"Wir haben einen Plan!" Aue-Coach Lenk hat viel von Tedesco gelernt

Aues Interimstrainer Robin Lenk musste nach dem Spiel häufiger erklären, wieso sein Plan in Braunschweig aufging.
Aues Interimstrainer Robin Lenk musste nach dem Spiel häufiger erklären, wieso sein Plan in Braunschweig aufging.  © Picture Point

AUE - Wer am Sonnabend nach dem 2:0 der Schalker über Leipzig ganz genau zuhörte, der bekam einen Satz immer wieder zu hören: "Wir hatten einen Plan."

Typisch Domenico Tedesco. Aues Interimstrainer Robin Lenk muss in den drei Monaten von März bis Juni genau hingehört haben.

Unter Tedesco war das alte Olsenbande-Motiv "Wir haben einen Plan" allgegenwärtig. Spieler, Trainer, Betreuer - alle hatten übertrieben for- muliert einen vom jetzigen Schalke-Coach bekommen und alle haben ihn erledigt.

Was in Aue so hervorragend klappte, scheint jetzt auch auf Schalke zu funktionieren - und beim FCE nach zwei eher durchwachsenen Monate wieder.

Lenk, Dimitrij Nazarov, Dominik Wydra und Clemens Fandrich sprachen nach der Partie in Braunschweig von "einem Plan, den wir verfolgt und in die Tat umgesetzt haben." Der eine fügte noch ein Wort mehr an, der andere kürzte den Satz. Aber der Inhalt war gleich.

Doch Lenk zeigte eben auch, dass er von Tedesco gelernt hat. "Auch wir im Erzgebirge treffen Entscheidungen ja nicht aus Dummdideldei, sondern da ist ein Gedanke dahinter“, antwortete Lenk etwas schnippig auf die Frage, warum er zum Beispiel urplötzlich auf Sören Bertram setzte.

Gedanken sportlicher und personeller Natur, Pläne also. Umgesetzt haben das die Spieler hervorragend. Und sie wollen es weiter tun. "Nürnberg wird anders spielen, auch da werden wir einen Plan haben und Lösungen finden", so Fandrich.

Ex-Aue-Trainer Domenico Tedesco
Ex-Aue-Trainer Domenico Tedesco  © Picture Point

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