Grandioser 5:0-Auswärtssieg! Aue beendet alle Flüche und schießt Fürth ab

Fürth - Alle Flüche in 90 Minuten beendet! Aue verlor zuvor fünfmal in Folge in Fürth, jetzt nicht. Der FCE schoss nach 133 vergeblichen Versuchen wieder ein Tor nach einer Ecke - das letzte fiel im März gegen die SpVgg.

Clemens Fandrich (l.) im Zweikampf mit Sebastian Ernst (r.).
Clemens Fandrich (l.) im Zweikampf mit Sebastian Ernst (r.).  © Picture Point/S. Sonntag

Die "Veilchen" köpften in dieser Saison erstmals ein und setzten auch noch des erste Freistoßtor der Spielzeit oben drauf. Das 5:0 (1:0) bei den Kleeblättern war die beste Saisonleistung, eine Galavorstellung - und ein richtiger Befreiuungsschlag.

Was für eine temposcharfe, giftige Partie im Ronhof: In den ersten 15 Minuten ging es nur auf ein Tor, auf das der Fürther. Nach zehn Sekunden verpasste Florian Krüger eine Flanke von Calogero Rizzuto knapp, zwei Minuten später kam er gegen Sascha Burchert einen Schritt zu spät, kam nach sechs Minuten nach einer Ecke mit dem Kopf nicht richtig hinten den den Ball. Der Junge machte Betrieb und seine Leute vor ihm gaben Gas. Der FCE hatte nach 14 Minuten sechs Ecken! Das war stark.

Erst als Aue erstmals vom Pedal ging, kam der Gastgeber. Fortan wurde es ein offener Schlagabtausch. Die "Veilchen" schlugen just in dem Moment zu, als das Kleeblatt immer besser in die Partie fand. Aue ging in Führung, Achtung: Nach einer Ecke! Die schlug Robert Herrmann diese rein, der Kopfball von Malcolm Cacutalua wurde abgewehrt, die Kugel fiel Krüger vor den Fuß und der markierte seinen ersten Zweitligatreffer - 1:0 (28.).

Tor für Aue. Pascal Testroet erzielt per Kopf den Treffer zum 0:2 und jubelt mit den Teamkollegen.
Tor für Aue. Pascal Testroet erzielt per Kopf den Treffer zum 0:2 und jubelt mit den Teamkollegen.  © Picture Point/S. Sonntag

Die zweite Hälfte war eine Demonstration in Lila. Es klappte alles. Rizzuto spielte eine Ecke kurz auf Jan Hochscheidt, dessen Flanke köpfte Pascal Testroet am langen Pfosten stehend mustergültig ein. Da waren gerade 90 Sekunden in Durchgang zwei gespielt.

Eigentlich unfassbar: Da machst du aus 133 Ecken zwischen den beiden Partien im März und jetzt gegen die Kleeblätter kein Tor und dann zwei in einem Spiel! Und es wurde noch viel besser: Jan Hochscheidt jagte aus 20 Metern schräg vorm Tor die Kugel in den Knick - 3:0 (69.). Hier war was los! Was für ein Strich! Jetzt hatte Aue auch noch sein Freistoßtor. Das letzte? Keine Ahnung, war eine Ewigkeit her. Dann traf der eingewechselte Emmanuel Iyoha (85.) mit einem Traumtor aus 18 Metern. Den Schlusspunkt setzte der bärenstarke Robert Herrmann.

Nach Foul an Hochscheidt gab es Elfmeter. Zwar scheiterte er an Burchert, köpfte den Abpraller aber ein. Irre, irre, irre!

Mehr zum Thema 2. Bundesliga:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0