Aue hat keine Angst vor Fürth

Von der Mannschaft, die am 22. März gegen Fürth auflief, ist nur noch Torhüter Martin Männel übrig.
Von der Mannschaft, die am 22. März gegen Fürth auflief, ist nur noch Torhüter Martin Männel übrig.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Die Hälfte der Auer Mannschaft und Trainer Pavel Dotchev (49) haben am Montagabend Live-Unterricht gehabt. Sie sahen in der 2. Bundesliga das 2:2 der SpVgg Greuther Fürth bei RB Leipzig.

Die Franken sind am Sonnabend Gegner im DFB-Pokal. Was die "Veilchen" von den "Kleeblättern" gesehen haben, dürfte ihnen ein wenig den kalten Schauer über den Rücken gezimmert haben.

Fürth hätte die Partie hoch gewinnen müssen, schaffte aber nur einen Punkt. Die Truppe von Stephan Ruthenbeck hatte Chancen für drei Spiele.

"Ich habe da eine sehr organisierte Mannschaft gesehen, die Leipzig arg in Schwierigkeiten gebracht hat. Das war sehr gut", zieht Dotchev den Hut.

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Aue und Fürth gab es am 22. März - hier faustet Martin Männel den Ball weg. Das 0:0 war zu wenig. Die zwei Punkte fehlten zum Klassenerhalt.
Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Aue und Fürth gab es am 22. März - hier faustet Martin Männel den Ball weg. Das 0:0 war zu wenig. Die zwei Punkte fehlten zum Klassenerhalt.

Hat der Coach nun Angst vor Fürth? "Nein", sagt er bestimmt. "Das ist doch wieder ein ganz anderes Spiel, ein Pokalspiel. Wir haben Respekt, aber sicher keine Angst."

Und solche Begegnungen - fünf Euro fürs Phrasenschwein - haben ihre eigenen Gesetze. "Wir basteln an der Sensation", sagt Dotchev verschmitzt.

"Natürlich ist Fürth in dieser Partie der absolute Favorit, aber wir werden Mittel finden, dagegenzuhalten. Außerdem schaue ich gar nicht so sehr auf den Gegner, sondern lieber auf uns."

Fürth konnte in Leipzig aus einer Konterstellung heraus spielen. In Aue müssen sie selbst Initiative zeigen.

Die FCE-Kicker und ihr Trainer konnten sich also an der SpVgg selbst orientieren. So müssen sie am Sonnabend auftreten, um dem Favoriten ein Bein zu stellen.

Fotos: Frank Kruczynski


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