Pech für den FC Erzgebirge! Tormaschine Köpke ist außer Dienst

Pascal Köpke (l.) setzt sich im Luftkampf gegen den Nürnberger Hanno Behrens durch und köpft das Leder wuchtig zum zwischenzeitlichen 3:0 ein - es war eins seiner bisherigen drei Tore.
Pascal Köpke (l.) setzt sich im Luftkampf gegen den Nürnberger Hanno Behrens durch und köpft das Leder wuchtig zum zwischenzeitlichen 3:0 ein - es war eins seiner bisherigen drei Tore.  © picture point/Sven Sonntag

Aue - Drei Treffer, sechs Vorlagen: Pascal Köpke war an der Hälfte aller Auer Tore direkt beteiligt. Das ist durchaus eine starke Quote. Nur: Der 22-Jährige hat seine Tordienst eingestellt. Die letzte Bude gelang ihm am 22. September beim 1:0 gegen Sandhausen.

Die Geizigkeit vor dem Tor und die damit verlorenen Punkte sind eng mit Köpke verbunden. Gegen Nürnberg, in Ingolstadt und Sandhausen hat Köpke getroffen, für Sören Bertram hat er drei seiner vier Tore aufgelegt. Im Spätsommer lief es bei ihm, also lief es auch für Aue. Doch derzeit ist eben das Gegenteil der Fall. Das liegt nicht nur an ihm. Ein Grund ist auch die oft zu defensive Ausrichtung gerade bei Auswärtsspielen. Köpke kam häufig nicht im Ansatz dazu, seine Torgefahr auszustrahlen.

In manchen Situationen fehlt ihm einfach nur das gewisse Quäntchen Glück. Das war auch in den letzten beiden Spielen gegen Darmstadt und Heidenheim zu sehen. Gegen den SVD ließ er zehn Sekunden nach seiner Einwechslung eine dicke Chance liegen, die er sonst im Schlaf, mit links und 40 Fieber macht. Keeper Daniel Heuer Fernandez erwischte das Leder gerade noch so.

Oder wie gegen Heidenheim: Zweimal klärten die FCH-Verteidiger im letzten Moment, er hätte nur noch den Schlappen hinhalten müssen. "Pascal ist aber nicht abgefallen. Das war ein gutes Spiel von ihm", bescheinigt ihm Trainer Hannes Drews trotzdem eine ordentliche Leistung.

"Es ist nun einmal so, Stürmer werden meist an Toren gemessen. Jeder hat schon solch eine Phase durchlebt. Pascal tut unserem Spiel dennoch sehr gut. Er arbeitet nach hinten, stopft viele Löcher und reißt Lücken für seine Mitspieler", baut Drews seinen Stürmer auf. "Und irgendwann wird er auch wieder treffen. Wir arbeiten alle gemeinsam daran", so der Coach.


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