Verteidiger verlässt Aue nach nur vier Monaten

Nach dem Platzverweis gegen Großaspach fand Baranowski nie wieder richtig in die Spur.
Nach dem Platzverweis gegen Großaspach fand Baranowski nie wieder richtig in die Spur.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Das war eigentlich zu erwarten: Pawel Baranowski hat den FC Erzgebirge um sofortige Vertragsauflösung gebeten. Der 24-jährige Pole kam erst im Juli, ist jetzt wieder weg.

„Pawel kam zu uns, hat mit uns über seine Situation gesprochen und uns mitgeteilt, dass er sich sportlich und privat nicht mehr wohlfühlt. Deshalb haben wir den Vertrag im gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst“, so Aues Sportdirektor Steffen Ziffert (51).

Baranowski war einer der letzten Neuzugänge im Sommer, wurde nach den etatmäßigen Innenverteidigern Steve Breitkreuz (23) und Adam Susac (26) verpflichtet.

In den ersten beiden Saisonspielen bekam er den Vorzug vor Susac. Sein Platzverweis in Großaspach war dann das zeitige Ende vom Lied. Im Anschluss zog er sich noch eine Knieverletzung zu, fiel drei Wochen aus.

Wird Aue nach nur vier Monaten wieder verlassen: Pawel Baranowski.
Wird Aue nach nur vier Monaten wieder verlassen: Pawel Baranowski.

In dieser Zeit spielte sich Susac in der Mannschaft fest. „Es war im Grunde auch nicht zu erwarten, dass beide Innenverteidiger so stabil ihre Leistungen abrufen. Wir haben deshalb auch keinen Grund gesehen zu wechseln. Zum Leidwesen von Baranowski“, so Ziffert.

„Und mit der Zeit ist seine Unzufriedenheit gestiegen. Und wenn du dich sportlich nicht mehr wohlfühlst, ist das meist auch privat der Fall.“

Nachrüsten auf dieser Position will Aue im Winter nicht zwingend.

Ziffert: „Wir haben mit Julian Riedel und Marcin Sieber zwei Spieler, die dort auch spielen können. Gerade bei Riedel haben wir da überhaupt keine Bedenken. Es ist ja bekannt, dass wir eher jemanden für den offensiven Bereich suchen.“

Fotos: Picture Point/S. Sonntag


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