Trotz Syrien-Konflikt: Aue traut sich ins Türkei-Camp!

FCE-Geschäftsführer Michael Voigt.
FCE-Geschäftsführer Michael Voigt.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Alle Jahre wieder! Mit dem FC Erzgebirge zieht es insgesamt 22 Teams aus den ersten drei deutschen Ligen im Winter in die Türkei - trotz der angespannten Sicherheitslage in dem Land.

„Wir fühlen uns sicher. Wenn dem nicht so wäre, hätten wir nicht gebucht“, sagt FCE-Geschäftsführer Michael Voigt.

„Es war doch auch in den vergangenen Jahren so, dass die allgemeine Lage so ist wie jetzt. In den Gebieten rund um Antalya war von dem nichts zu spüren, wenn wir dort waren“, meint Voigt und ergänzt: „Das ist mittlerweile ein enormer Wirtschaftszweig für die türkischen Hotels. Die Sicherheitsvorkehrungen sind groß.“

Trotzdem ist es nicht ganz ohne! Zum Syrien-Konflikt ist der türkische Zwist mit den Russen dazugekommen. Die syrische Grenze ist 550 Kilometer Luftlinie entfernt, der NATO-Luftwaffenstützpunkt in Konya nur 200.

Das alles scheint weit weg. Vielmehr sind es das ideale Preis-Leistungs-Verhältnis und das milde Wetter, was die Fußballclubs ans Mittelmeer strömen lässt.

Auch im Januar 2015 war Aue in der Türkei im Trainingslager.
Auch im Januar 2015 war Aue in der Türkei im Trainingslager.

Neben Aue sind sieben weitere Drittligisten in der Türkei, der Chemnitzer FC beispielsweise in Belek. Mit dem FCE in Side logieren Wehen-Wiesbaden und Kiel.

Aue hat sich das Side Star Resort ausgewählt, ein Fünf-Sterne-Hotel mit Trainingsplätzen in unmittelbarer Umgebung. „Wir finden dort ideale Bedingungen vor“, weiß Voigt.

„Es wird an alles gedacht. Wir haben ein tolles Hotel, herrliche Trainingsanlagen und auch für die Vor- und Nachbereitung ist alles vorhanden.“

Dazu kommt noch das milde Wetter. Laut Prognosen werden nur die ersten beiden vollen Trainingstage am 6. und 7.1. verregnet, aber relativ warm sein.

Für die Tage danach werden Sonne und Temperaturen zwischen 17 und 20 Grad vorhergesagt.

Fotos: Picture Point


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