Verbraucherzentrale warnt vor sich selbst

Warnt vor sich selbst: Verbraucherschützerin Heike Teubner wurde Opfer von 
Computerhackern.
Warnt vor sich selbst: Verbraucherschützerin Heike Teubner wurde Opfer von Computerhackern.  © David Rötzschke

Auerbach/V. - Sonst warnt Verbraucherschützerin Heike Teubner vor fremden Betrügern. Jetzt muss sie vor sich selbst warnen - Ganoven haben den Computer der Verbraucherzentrale Auerbach gehackt, versenden nun betrügerische Mails unter dem Namen Verbraucherzentrale (VZ) oder Heike Teubner.

„Ein erschütterndes Erlebnis, wenn man seinen eigenen Namen im Mailkopf sieht“, sagt die Chefin der VZ Auerbach. „Wir predigen seit 25 Jahren Vorsicht vor Betrügern, seit zehn Jahren mehr und mehr auch vor getürkten Mails. Jetzt steht unser Telefon kaum still, weil irritierte Kunden fragen, was ich da verschicke.“

Die Betrugmails haben es in sich. Sie sprechen von angeblichen Rechnungen, Angeboten oder Informationen. Und immer wollen sie den Lesern einen faulen Link unterjubeln. „Wer den anklickt, lädt sich vermutlich Viren herunter, die den eigenen Computer ausspähen“, weiß Heike Teubner.

Der VZ-Administrator hat inzwischen 100 Hackerangriffe auf das Netz der Verbraucherzentrale geortet.

Ein dickes Ding, findet Heike Teubner: „Eine Frechheit, dass jemand meinen Namen für seine kriminellen Zwecke missbraucht. Nach Prüfung der Sache werde ich Anzeige bei der Polizei erstatten.“

Titelfoto: David Rötzschke


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