Aufmarsch der rechten "Identitäten Bewegung" in Halle stößt auf großen Protest

Halle (Saale) - In Halle haben sich am Samstagmorgen zahlreiche Demonstranten versammelt, um gegen einen geplanten Aufzug der Identitären Bewegung zu protestieren.

Zahlreiche Demonstranten waren auch aus Leipzig angereist.
Zahlreiche Demonstranten waren auch aus Leipzig angereist.  © Christian Essler

Die Gegner der rechtsextremen Bewegung trafen sich mit Transparenten nahe der Innenstadt, es ertönten Rufe wie "Nazis raus". Die Polizei sei mit einem Großaufgebot in der Stadt im Einsatz, sagte eine Sprecherin.

Das Bündnis "Halle gegen Rechts" hatte zu mehreren Aktionen aufgerufen. Die Stadt und die Universität wollen zudem mit einem Bürgerfest auf dem Markt ein Zeichen für Demokratie und Weltoffenheit setzten. Es werde auch mit Teilnehmern an den Protesten aus anderen Städten wie Leipzig gerechnet, sagte ein Sprecher des Bündnisses. (TAG24 berichtete)

Der Verfassungsschutz hat erst kürzlich die Identitäre Bewegung nach jahrelanger Prüfung als rechtsextremistisches Beobachtungsobjekt eingestuft. Sie hat in Halle ein Haus, das als eine Zentrale für Deutschland gilt.

Die Polizei geht von mehreren Hundert Anhängern der Identitären Bewegung aus, die sich voraussichtlich am Mittag an dem Haus treffen wollen.

Mit Transparenten ziehen die Gegendemonstranten durch die Hallesche Innenstadt.
Mit Transparenten ziehen die Gegendemonstranten durch die Hallesche Innenstadt.  © Christian Essler

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