Aufstiegs-Krawallen in Magdeburg: Hinweisgeber identifizieren weiteren Verdächtigen

Magdeburg - Die Öffentlichkeitsfahndung der Magdeburger Polizei nach weiteren Teilnehmern der Aufstiegs-Krawallen im April 2018 trägt weiter Früchte. Bereits einen Tag nach Beginn der neu gestarteten Suchmaßnahmen wurde ein weiterer Tatverdächtiger durch Hinweisgeber namentlich bekannt.

Nach den Aufstiegs-Krawallen in Magdeburg im April vergangenen Jahres haben Hinweisgeber einen weiteren Tatverdächtigen identifiziert. (Archivbild)
Nach den Aufstiegs-Krawallen in Magdeburg im April vergangenen Jahres haben Hinweisgeber einen weiteren Tatverdächtigen identifiziert. (Archivbild)  © Tom Wunderlich

Bei dem Identifizierten soll es sich laut Polizei um einen 27-Jährigen aus Magdeburg. Der Mann steht im Verdacht, am Abend des 21. April 2018 an schwerem Landfriedensbruch beteiligt gewesen zu sein.

Dabei hatten zunächst Fans des 1. FC Magdeburg am Hasselbachplatz den Aufstieg des Vereins in die zweite Liga ausgiebig gefeiert. Gegen 20 Uhr musste die Polizei einschreiten, da einige Personen Feuer auf dem Platz gelegt hatten. Als die Beamten dies unterbinden wollten, kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit mehreren Feiernden (TAG24 berichtete).

Bereits kurz nach dem Vorfall publizierte die Polizei Fotos der Tatverdächtigen und bat die Öffentlichkeit um Mithilfe. Einige Täter konnten bereits geschnappt werden. Doch auch noch 12 Monate danach sucht die Polizei weiter. Die komplette "Tatverdächtigen-Liste" veröffentlichte die Polizei hier.

Der Behörde zufolge stehen alle abgebildeten Personen im Verdacht, durch Werfen mit Gegenständen auf Polizeibeamte und Aufwiegeln der gewaltbereiten Gruppierung am Landfriedensbruch und anderen Straftaten maßgeblich beteiligt gewesen zu sein.

Wer Hinweise zu den Gesuchten liefern kann, soll sich an die Kripo Magdeburg unter Tel. 03915461962 wenden.

Zahlreiche Anhänger des 1. FC Magdeburg hatten sich im vergangenen Jahr heftige Ausschreitungen mit der Polizei geliefert.
Zahlreiche Anhänger des 1. FC Magdeburg hatten sich im vergangenen Jahr heftige Ausschreitungen mit der Polizei geliefert.  © Tom Wunderlich

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