Augen auf bei der Paketannahme

Das könnte nur ein Kratzer sein. Problematisch wird's, wenn der Paketinhalt beschädigt ist.
Das könnte nur ein Kratzer sein. Problematisch wird's, wenn der Paketinhalt beschädigt ist.

Düsseldorf - Weihnachten heißt auch: Pakethochzeit. Wenn der Empfänger nicht da ist, können Lieferanten das Paket bei Nachbarn abgeben. Dann heißt es aber: Augen auf!

Beschädigte Sendungen sollten auf keinen Fall angenommen werden. Ist ein Paket ramponiert, müssen unter Umständen die Nachbarn für den Schaden haften.

Darauf macht die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen aufmerksam. Denn wer bei der Annahme unterschreibt, bescheinigt dem Zusteller eine ordnungsgemäße Lieferung.

Die Verbraucherschützer raten: Der Zusteller soll Lädierungen schriftlich bestätigen, damit es bei der Schadensregulierung keine Probleme gibt.

Denn im Zweifelsfall muss der Nachbar beweisen, dass nicht er, sondern der Absender oder Zusteller den Schaden verursacht hat.

Bemerkt der eigentliche Empfänger dann eine Beschädigung, sollte er sich schleunigst an den Absender wenden. Dieser muss dann die Angelegenheit mit dem Paketzusteller regeln.

Normalerweise sind Reklamationen noch sieben Tage nach Erhalt möglich.

Die Verbraucherzentralen sammeln gerade Beispiele. Wer schlechte Erfahrungen gemacht hat, sollte mal bei paket-aerger.de vorbeischauen.

Fotos: dpa, Martin Friedemann


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0