Tierpräparator will ausgestopften Adler verticken! Zoll stoppt russisches Paket

Augsburg/Kempten - Die Zollbeamten in Kempten staunten nicht schlecht, als sie dieses Paket aus Russland öffneten: Der ausgestopfte und verschickte Seeadler musste seine Reise ins Allgäu abbrechen.

Der Seeadler sollte an einen Liebhaber im Allgäu geschickt werden.
Der Seeadler sollte an einen Liebhaber im Allgäu geschickt werden.  © Hauptzollamt Augsburg

Weil der präparierte Seeadler gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen verstieß, wurde der Vogel vom Zoll beschlagnahmt.

Der Seeadler ist als einer der größten Greifvögel Mitteleuropas ein streng geschütztes Tier.

Für umgerechnet circa 1300 Euro kaufte ein Liebhaber aus dem Allgäu das Tier von einem russischen Tierpräparator.

Den Angaben des Augsburger Zollamtes nach wollte der Käufer den Vogel als Deko verwenden.

Doch da es keine Ausfuhrgenehmigung der russischen Tierschutzbehörde gab, musste der Seeadler seine letzte Reise frühzeitig abbrechen und wurde vom Zoll beschlagnahmt.

Da sich nachgereichte Dokumente als Fälschungen aus Russland entpuppten, muss der Vogel nun beim Zoll bleiben.

Der Adler wurde vom Zoll beschlagnahmt, weil keine ausreichenden Papiere beigelegt waren.
Der Adler wurde vom Zoll beschlagnahmt, weil keine ausreichenden Papiere beigelegt waren.  © Hauptzollamt Augsburg

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