Augsburg zieht mit geschlechtergerechter Sprache nach!

Augsburg - In ihren Schreiben, Veröffentlichungen und Dokumenten will die Augsburger Stadtverwaltung in Zukunft eine geschlechtersensible Sprache nutzen. Nach Hannover ist es bereits die zweite Stadt in Deutschland.

In der Augsburger Stadtverwaltungen wird in Zukunft auf eine geschlechtssensible Sprache geachtet. (Symbolbild)
In der Augsburger Stadtverwaltungen wird in Zukunft auf eine geschlechtssensible Sprache geachtet. (Symbolbild)  © DPA

Eine entsprechende Geschäftsanweisung werde voraussichtlich im Februar in Kraft treten, teilte eine Sprecherin am Donnerstag mit. In der Anweisung heißt es, dass in allen dienstlichen Schreiben auf eine sprachliche Gleichstellung von Frauen und Männern zu achten sei.

Unter anderem soll das Wort "Elternberatung" und nicht "Mütterberatung" verwendet werden.

Augsburg bekenne sich zur Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern, schreibt Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) in einer internen Arbeitshilfe, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

"Ein Mittel dazu ist - neben vielen anderen - ein geschlechtersensibler Sprachgebrauch, der Frauen und Männer gleichermaßen benennt", so der Rathauschef an seine Mitarbeiter.

Frauen und Männer sollen in Dokumenten des Augsburger Stadtrats künftig gleichberechtigt angesprochen werden. (Symbolbild)
Frauen und Männer sollen in Dokumenten des Augsburger Stadtrats künftig gleichberechtigt angesprochen werden. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA


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