Mehrere Frauen attackiert! Polizei schnappt Mann, hat der Horror endlich ein Ende?

Augsburg - Es sind schreckliche Taten, die einem Mann in Bayern vorgeworfen werden: Nach einer Serie von sexuellen Übergriffen auf Frauen in Augsburg ist gegen einen 29-jährigen Verdächtigen Haftbefehl erlassen worden.

In Augsburg wurden in den letzten Monaten Frauen sexuelle belästigt. (Symbolbild)
In Augsburg wurden in den letzten Monaten Frauen sexuelle belästigt. (Symbolbild)  © 123RF

Der Gambier, der in einem Heim für Asylbewerber in einer Außenstelle des Ankerzentrums Donauwörth im Augsburger Kobelweg lebte, soll bereits seit Oktober die Opfer zunächst auf der Straße angesprochen und diese im Anschluss aus sexuellen Motiven körperlich heftig attackiert haben.

Wie die Polizei am Dienstagnachmittag mitteilte, war der Mann bereits Mitte des Monats November wegen des Raubes eines Handys in der Nähe des Augsburger Klinikums festgenommen worden.

Erst im Anschluss an diese Tat konnte letztlich endlich ein Zusammenhang zu den Übergriffen in der Stadt hergestellt werden.

Durch gesammelte DNA-Spuren habe sich in der Folge der Verdacht erhärtet, dass der Flüchtling auch für insgesamt fünf Sexualtaten verantwortlich sei.

Im Oktober und November soll er laut dem aktuellen Ermittlungsstand der zuständigen Beamten gleich mehrfach wehrlose junge Frauen belästigt und bedrängt haben.

Opfer haben Glück im Unglück

Weil die Opfer sich wehrten oder Zeugen auf die Übergriffe des Mannes, die sich auf die Augsburger Innenstadt und insbesondere auf den erweiterten Bereich des Stadtjägerviertels konzentrierten, aufmerksam wurden, ließ der Täter damals von den Frauen ab und flüchtete.

Abgesehen von den versuchten Sexualdelikten sowie dem Raub des Handys steht der 29-Jährige außerdem im dringenden Verdacht, eine Vielzahl weiterer Straftaten wie etwa Drogen- und Eigentumsdelikte begangen zu haben.

In Augsburg wurden mehrere Frauen in den letzten Monaten Opfer sexueller Übergriffe.
In Augsburg wurden mehrere Frauen in den letzten Monaten Opfer sexueller Übergriffe.  © Screenshot/Google Maps

Titelfoto: 123RF

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