Tödlicher Virus breitet sich in Deutschland aus! Erster Hund eingeschläfert

Ein Hund musste nach einer Wildschweinjagd eingeschläfert werden. (Symbolbild)
Ein Hund musste nach einer Wildschweinjagd eingeschläfert werden. (Symbolbild)  © DPA

Greiz – In Deutschland breitet sich eine gefährliche Tierseuche weiter aus. Die Aujeszkyschen Krankheit wird durch Schweine übertragen. Betroffen sind sowohl Haus- als auch Wildschweine.

Die für den Menschen ungefährliche Krankheit hat aber für Hunde und Katzen tödliche Folgen. Stecken sie sich damit an, sterben sie in den allermeisten Fällen.

Bei einer Jagd in Thüringen verbiss sich ein Hund in ein Wildschwein und steckte sich mit der auch Pseudowut genannten Krankheit an. Er musste eingeschläfert werden. Infizierte Tiere zeigten tollwutähnliche Symptome, ohne dabei aggressiv zu sein.

Durch die in den vergangenen Jahren enorm gewachsene Zahl von Wildschweinen in deutschen Wäldern ist auch das Ansteckungsrisiko deutlich gestiegen.

Bisher sind Krankheitsfälle bei Hunden in Thüringen, Bayern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz aufgetreten.

Um eine Ansteckung zu verhindern, sollten Hunde und Katzen nicht mit rohem Schweinefleisch und ungekochten Schweineknochen gefüttert werden. Im Wald sollten Hunde nicht ohne Leine laufen gelassen werden, um Kontakt zu Wildschweinen zu vermeiden.

Titelfoto: DPA


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