Aus diesem Grund wird die Straße des Friedens nicht fertig

Straßen- und Tiefbauamtschef Professor Reinhard Koettnitz (62) erklärt die Gründe für die Bauverzögerungen.
Straßen- und Tiefbauamtschef Professor Reinhard Koettnitz (62) erklärt die Gründe für die Bauverzögerungen.  © Eric Münch

Dresden - Knapp 3 000 Autos fahren eigentlich täglich über die Straße des Friedens. Doch seit fast zwei Jahren ist die einzige Verbindung zwischen Pappritz und der Pillnitzer Landstraße dicht. Jetzt wird klar: Daran wird sich auch bis Mitte 2018 nichts ändern.

Die meisten Dresdner werden die Straße des Friedens kaum kennen. Doch für Tausende Anwohner ist sie die schnellste Strecke in die Stadt.

Bereits seit Februar 2016 ist die Straße wegen einer Baustelle gesperrt. Die Umleitung ist zehn Kilometer lang und führt über Grundstraße und Bautzner Landstraße.

Eigentlich sollte die 2,6 Millionen Euro teure Komplettsanierung der Straße jetzt fertig werden. "Doch dieser Termin war nicht zu halten", so Straßen- und Tiefbauamts-Chef Reinhard Koettnitz (62).

Der sehr felsige Untergrund ließ die Arbeiter nicht in der gewünschten Geschwindigkeit vorankommen. Zusätzlich muss beim Aushub für Kanäle auf die benachbarten Gebäude Rücksicht genommen werden.

Um diese Einflüsse bewerten zu können, wurden in einigen Häusern Schwingungsmessgeräte installiert, die die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte überwachen.

Obendrein fand die Stadt keine Handwerker für das Verlegen und Einbinden der Trinkwasser- und Gasleitungen.


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