Aus so vielen One Night Stands wird eine Beziehung

Am Anfang steht die erotische Anziehung, dann kommt Leidenschaft, am Ende vielleicht die Liebe.
Am Anfang steht die erotische Anziehung, dann kommt Leidenschaft, am Ende vielleicht die Liebe.  © wikipedia/St. Gil, Marc, 1924-1992, Photographer

Sachsen - Bevor Ihr ins Wochenende startet, solltet Ihr noch diesen Beitrag lesen. Er könnte nämlich Euer (Single-) Leben verändern.

Schnelle Nummer oder romantische Nacht - wer einen One Night Stand hat, erlebt das Schäferstünchen mit dem Anderen per Definition ein Mal und dann nie wieder.

Was aber, wenn die Chemie zwischen beiden so gut ist, dass man sich doch wieder sieht? Und wieder ... Und das so lange, bis plötzlich noch mehr daraus wird ...

Die Anthropologin Helen Fisher widerspricht dem Mythos des unverbindlichen One Night Stands und behauptet: Aus 30 Prozent dieser als einmalig geplanten Gastspiele wird eine Partnerschaft.

Der unverbindliche Sex als Auslöser für eine verbindliche Beziehung? Ja! Fisher ließ 5000 männliche und weibliche Singles über deren Sexualleben befragen. 3000 gaben an, im Vorjahr mindestens einen One Night Stand gehabt zu haben. Von diesen 3000 Befragten behaupteten wiederum 27 Prozent, dass aus der heißen Nacht tatsächlich mehr geworden ist.

Interessant: Viele Partner ließen es langsam angehen, waren zunächst "Freunde mit gewissen Vorzügen".

Bei 28 Prozent funkte es schließlich richtig und sie gingen miteinander eine monogame Partnerschaft ein. Diese Form der langsamen Annäherung sei laut Fischer auch nachhaltiger als "Liebe auf den ersten Blick" und wirke sich positiv auf eine stabile Bindung aus. Die Wissenschaftlerin geht sogar davon aus, dass "Slow love" ein Konzept der Zukunft ist. Beide Partner lassen sich dann zwar langsamer aufeinander ein, kommen sich aber intensiv auf körperlicher Ebene näher.

Beste Voraussetzungen, um sich dann auf eine Langzeit-Bindung einzulassen.

Titelfoto: wikipedia/St. Gil, Marc, 1924-1992, Photographer


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