Für Ausbildung der Rettungsschwimmer: CDU fordert mehr Schwimmhallen

Chemnitz - Schwimmkurse sind beliebt. Doch die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) kann den Bedarf nicht abdecken. Was fehlt sind Personal (TAG24 berichtete) und Kapazitäten.

Beim DLRG herrscht Per­so­nal­not. Des­we­gen kann die Nach­fra­ge nach Schwimm­kur­sen nicht im­mer ge­deckt wer­den.
Beim DLRG herrscht Per­so­nal­not. Des­we­gen kann die Nach­fra­ge nach Schwimm­kur­sen nicht im­mer ge­deckt wer­den.  © Maik Börner

CDU und FDP fordern darum mehr Schwimmhallen, damit der Rettungsdienst besser ausbilden kann.

Viele Vereine, Schulen, Institutionen und nicht zuletzt Bürger ringen um die Nutzung der hiesigen Schwimmhallen. "Für uns ist das nicht immer einfach. Wir haben nur ein kleines Zeitfenster. Man muss ja bedenken, dass wir alle im Ehrenamt tätig sind", so der Chemnitzer DLRG-Vorsitzende Klaus Steffan (55).

Für die Rettungsschwimmerausbildung nutzt die DLRG drei Hallen. "Im Stadtbad steht uns zum Beispiel nur eine Bahn zur Verfügung. Zwei wären besser."

CDU/FDP-Fraktionsvoritzender Tino Fritzsche (57) sieht Handlungsbedarf. "Wir brauchen mehr Rettungsschwimmer und mehr Schwimmhallen." Der von der Fraktion geforderte Bau des Küchwalder Hallenbads wurde von Rot-Rot-Grün abgelehnt. "Wir werben nach wie vor für eine Halle im Norden."

Dann könnte auch die DLRG mehr Kurse anbieten und Rettungsschwimmern bessere Bedingungen bieten.

Tino Fritzsche (57) und die CDU/FDP-Fraktion wollen mehr Schwimmhallen für Chemnitz - damit Rettungsschwimmer besser ausbilden können.
Tino Fritzsche (57) und die CDU/FDP-Fraktion wollen mehr Schwimmhallen für Chemnitz - damit Rettungsschwimmer besser ausbilden können.  © Maik Börner
CDU/FDP setzen sich nach wie vor für eine mögliche Küchwald-Schwimmhalle direkt neben dem Eissportzentrum ein.
CDU/FDP setzen sich nach wie vor für eine mögliche Küchwald-Schwimmhalle direkt neben dem Eissportzentrum ein.  © Uwe Meinhold

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