Nach Ausbruchsserie: Dieses Programm soll Lösung für JVA Tegel sein

Sicherheitsleuchten und Überwachungskameras sind am vor einem Gebäude auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Tegel zu sehen.
Sicherheitsleuchten und Überwachungskameras sind am vor einem Gebäude auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt Tegel zu sehen.  © DPA

Berlin - Rund eine Woche nach der Flucht eines Gefangenen aus dem Gefängnis Tegel hat Justizsenator Dirk Behrendt (49, Grüne) ein Sofortprogramm für mehr Sicherheit angeordnet.

Befristet sollen 50 neue Mitarbeiter eingestellt werden, um Personallücken zu schließen, heißt es in dem Papier, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die neuen Mitarbeiter sollen vorrangig in Tegel eingesetzt werden. Sie könnten aus Sicherheitsdiensten kommen und sollten keinen direkten Kontakt mit Gefangenen haben.

Zudem müssen laut Behrendt Fahrzeugkontrollen intensiviert und die Sicherheitstechnik an den Pforten verbessert werden. Kurzfristig sollen für die Kontrollen Inspektionskameras angeschafft werden.

Am vergangenen Mittwoch war ein 24-Jähriger aus der JVA Tegel geflüchtet, wie TAG24 berichtete. Er war vermutlich auf der Unterseite eines Lastwagens aus der Anstalt entkommen.

Der 1,63 Meter große Libyer Hamed Mouki hatte mit einer Attrappe seiner Person aus Kleidung, Stoffresten und Toilettenpapier in seinem Zellenbett erreicht, dass sein Fehlen erst am nächsten Morgen auffiel.

Titelfoto: DPA


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